Ausweitung der Notbetreuung in Schulen und Kitas auch in Dormagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Der Anspruch auf die Notbetreuung von Kindern in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und in den Schulklasse 1 bis 6 soll aus­ge­wei­tet werden.

Diese Entscheidung haben das NRW-​Schulministerium und das NRW-​Familienministerium jetzt mit­ge­teilt. Auf den ent­spre­chen­den Erlass war­ten die Kommunen aktu­ell. Die Stadt Dormagen wird gemein­sam mit den Trägern dem Vorschlag des Landes für die Kitas folgen.

Somit besteht dann ein Betreuungsanspruch, sobald ein Elternteil beruf­lich eine soge­nannte Schlüsselposition beklei­det. Bisher muss­ten beide Elternteile einer spe­zi­el­len Berufsgruppe ange­hö­ren. Auch eine Betreuung an den Wochenenden wird im Zuge des­sen sichergestellt.

Diese Maßnahme ist not­wen­dig, da unsere Erfahrungen der ver­gan­ge­nen Tage gezeigt haben, dass durch den Betreuungsengpass auch viele Pflegekräfte, Krankenpfleger und Ärzte zu Hause geblie­ben sind“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Das ist in die­ser Krise fatal. Wir brau­chen jetzt so viel medi­zi­ni­sches Fachpersonal wie mög­lich, um die Krise gemein­sam zu meis­tern. Durch die neue Regelung kön­nen wir so dafür sor­gen und gleich­zei­tig eine Entlastung in den Familien schaffen.“

Lierenfeld betont aber, mit die­ser Regelung maß­voll umzu­ge­hen. „Unser obers­tes Ziel bleibt wei­ter­hin die Eindämmung des Virus. Nur wer wirk­lich keine andere Möglichkeit hat, sollte die Notbetreuung in Anspruch neh­men. Bitte gehen Sie gemein­sam mit Ihrem Arbeitgeber ver­ant­wor­tungs­voll mit dem Angebot um.”

Betroffene Eltern wen­den sich wei­ter­hin per E‑Mail an schule.notbetreuung@stadt-dormagen.de und kita.notbetreuung@stadt-dormagen.de oder tele­fo­nisch an die Bürgerhotline unter 02133 257 555 und müs­sen Nachweise vom Arbeitgeber bei­brin­gen. Sie erhal­ten dann eine ent­spre­chende Nachricht durch den Träger.

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