Städtebauförderung für Neugestaltung Wendersplatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Für die Durchführung des Wettbewerbs zur Neugestaltung des Wendersplatzes erhält die Stadt Neuss 90.000 Euro aus dem Fördertopf der Städtebauförderung des Landes NRW

Die beson­dere städ­te­bau­li­che Aufgabe und die Zielsetzung, neue urbane Nutzungen für die Allgemeinheit anbie­ten zu kön­nen, hat offen­bar das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-​Westfalen über­zeugt. Ministerin Ina Scharrenbach betont die Rolle der Städtebauförderung als Impulsgeber für Solidarität und Zusammenhalt.

Diesen Aspekt sieht auch Bürgermeister Reiner Breuer: „Solidarität und Zusammenhalt brau­chen Räume und Freiräume, das Projekt „Wendersplatz – Der Heimat einen Hafen geben“ soll genau die­ses ermöglichen.“

Auch die Öffentlichkeit ein­ge­bun­den. Hierbei sind Einzelgespräche mit Multiplikatoren wie Handel, Verkehr, Industrie und Politik sowie eine Beteiligung der Bürgerschaft vor­ge­se­hen. Die Themen Verkehr und öffent­li­cher Raum sowie Bebauung und mög­li­che Nutzungen sol­len in Symposien prä­sen­tiert und dis­ku­tiert wer­den. In Anbetracht der aktu­el­len Situation sol­len hier­für geeig­nete Formen und Wege gefun­den werden.

Erste Schritte in diese Richtung sol­len noch vor der Sommerpause 2020 gegan­gen wer­den. Erster Baustein des Planungsverfahrens für den Wendersplatz ist ein frei­raum­pla­ne­ri­scher Realisierungswettbewerb für die öffent­li­chen Verkehrsflächen und Freianlagen mit einem städ­te­bau­li­chen Ideenteil für den Wendersplatz. Ein soli­tä­rer oder meh­rere Baukörper sol­len im Übergang zwi­schen der Innenstadt und dem Freiraum des Rennbahnparks geschaf­fen werden.

Sie und der umge­bende Freiraum sol­len zu „Ankerplätzen“ für die Bürgerinnen und Bürger wer­den, die dort einen Nutzungsmix aus publi­kums­in­ten­si­ven öffent­li­chen und/​oder kul­tu­rel­len sowie bür­ger­schaft­li­chen Nutzungen mit ergän­zen­den Dienstleistungen, wie bei­spiels­weise Gastronomie, besu­chen können.

Der Wendersplatz ist heute vor­wie­gend Parkplatz, nur im August jeden Jahres wird er Teil des Schützenfestes. Dabei liegt er an einer pro­mi­nen­ten Stelle im Eingangsbereich zur Innenstadt und als wich­ti­ges Bindeglied zwi­schen dem Hafen, dem Hammfeld mit dem Rennbahnpark und der Neusser City. So hat der Wendersplatz ein hohes städ­te­bau­li­ches Potenzial für eine attrak­tive Gestaltung mit hohem Wiedererkennungswert und Aufenthaltsqualität.

Bereits 2012 hat der Rat der Stadt Neuss den Weg zur städ­te­bau­li­chen Entwicklung des öst­li­chen Innenstadtrandes geeb­net. Bestandteile des dama­li­gen Konzeptes sind bereits umge­setzt und heute als Hafenpromenade, Platz am Romaneum und erste Abschnitte des Stadtmauerwegs erleb­bar. Private Investitionen zogen nach mit der Mensa des Marienberggymnasiums und dem Wohnungsbau auf dem ehe­ma­li­gen Münsterschulareal.

Die Umgestaltung des Wendersplatzes soll nun den Schlusspunkt die­ser Entwicklung bil­den. Dem ein­ma­li­gen Standort ange­mes­sen sind beson­ders gute Ideen gefragt. Bürgermeister Reiner Breuer und Planungsdezernent Christoph Hölters haben daher kon­ti­nu­ier­lich unter Beteiligung von Politik und Verwaltung, die zukünf­tige Nutzung und Gestaltung des Wendersplatzes zur Diskussion gestellt.

In 2019 konnte dann die Projektidee „Wendersplatz – Der Heimat einen Hafen geben“ in die poli­ti­sche Beratung ein­ge­bracht wer­den. Der Rat der Stadt Neuss hat im Januar des Jahres der Projektidee und dem Weg zur Umsetzung zugestimmt.

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