Rundweg um die mit­tel­al­ter­li­che Stadtmauer von Neuss – Konzept vorgestellt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Als eine der ältes­ten Städte Deutschlands ist Neuss reich an his­to­ri­schen Bauwerken und archäo­lo­gi­schen Bauwerke. Eines der ehe­mals wohl prä­gnan­tes­ten Bauwerke, die mit­tel­al­ter­li­che Stadtmauer, ist heute lei­der nur noch teil­weise erhalten.

Um sie den­noch für Neusserinnen und Neusser ebenso wie für Besucherinnen und Besucher der Stadt erleb­bar zu machen, hat das Amt für Stadtplanung ein Konzept für einen Rundweg um die mit­tel­al­ter­li­che Stadtmauer ent­wi­ckelt. „Es besteht aus vier Komponenten“, wie Planungsdezernent Christoph Hölters erläutert:

Rekonstruktion und Darstellung des his­to­ri­schen Verlaufs, Einrichtung eines fuß­läu­fi­gen Rundweges, ein­heit­li­che Präsentation und Erläuterung sowie einem Beleuchtungskonzept“.

Damit soll der Rundweg zu einem rund 2,5 Kilometer lan­gen Spaziergang durch die Neusser Innenstadt auf his­to­ri­schen Pfaden ein­la­den. Und einen fes­ten Zeitplan hat Hölters auch: „Zum Internationalen Hansestag 2022 in Neuss wol­len wir fer­tig sein.“

Eine beson­dere Herausforderung für den Rundweg stel­len natür­lich die Lücken im Verlauf der Mauer dar. Die noch vor­han­de­nen Elemente sind für Christian Unbehaun, Leiter des Amtes für Stadtplanung, „ein beson­de­res Baudenkmal, dass wir so gut wie mög­lich erhal­ten und den Bürgerinnen und Bürgern zugäng­lich machen wol­len.“ Insgesamt 19 Stationen ent­lang des his­to­ri­schen Verlaufs haben die Planerinnen und Planer aus­ge­macht, an denen die Stadtmauer erleb­bar wer­den soll.

Für die Orte, an denen keine Mauerteile mehr vor­han­den sind, haben sich auch schon Ideen gefun­den: „Wir wer­den nicht nur den Verlauf nach­zeich­nen, son­dern auch künst­le­risch dar­stel­len, etwa durch Lichtinstallationen“, erläu­tert Martina Winandi, im Amt für Stadtplanung ver­ant­wort­lich für das Projekt.

Wenn der Planungsausschuss in sei­ner nächs­ten Sitzung nach der der­zei­ti­gen Sitzungspause dem Konzept zustimmt begin­nen die detail­lier­ten Planungen. Finanziert wer­den soll der Rundweg aus dem Innenstadtstärkungsprogramm.

Das Gesamtkonzept fin­den Sie hier (pdf, 11MB)

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