Telefonbetrüger in Meerbusch aktiv – Bargeld erbeutet

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Lank-​Latum (ots) Am Donnerstag (19.03.) erhielt die Polizei Kenntnis von zwei Fällen aus Meerbusch-​Lank-​Latum, in denen Betrüger sich am Telefon als fal­sche Polizeibeamte ausgaben.

Gegen 14:10 Uhr erhielt eine Mittsechzigerin zunächst einen Anruf ihres ver­meint­li­chen Enkels, der sie um eine hohe Geldsumme wegen einer Notlage bat. Unmittelbar nach die­sem Gespräch folgte der Anruf eines angeb­li­chen Polizeibeamten, der sie vor dem vor­he­ri­gen Anruf war­nen wollte und sich nach ihren Vermögensverhältnissen erkun­digte. Die Meerbuscherin erhielt das Angebot, den frag­li­chen Geldbetrag in „poli­zei­li­che Verwahrung” zu geben. Dieser Betrugsversuch hatte kei­nen Erfolg.

Weniger Glück hatte jedoch eine lebens­äl­tere Seniorin, die gegen 16:10 Uhr mit einer ähn­li­chen Masche kon­tak­tiert wurde. Auch sie erhielt zwei Anrufe, zunächst von ihrem angeb­li­chen Sohn, anschlie­ßend von einem „Polizeibeamten”. Die bei­den Betrüger kon­stru­ier­ten die Geschichte einer Notsituation, in der der Sohn der über 80-​Jährigen ste­cke, und nutz­ten die Hilfsbereitschaft der älte­ren Dame aus.

Diese über­gab an der Straße „In der Loh” eine höhere Summe Bargeld an eine Unbekannte, im Glauben, damit ihrem Sohn hel­fen zu können.

Die unbe­kannte Geldabholerin wird wie folgt beschrieben:
– Circa 160 bis 165 Zentimeter groß
– Braune Haare zum Zopf gebunden
– Circa 50 Jahre alt
– knie­lan­ger bei­ger Mantel
– Schal umgebunden 

Die Kriminalpolizei ermit­telt und sucht nach Zeugen. Wer zur Tatzeit etwas beob­ach­tet hat, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Solche Betrugsversuche kom­men immer wie­der vor, und manch­mal sind sie lei­der auch erfolg­reich. „Das kann mir nicht pas­sie­ren!” ist leicht gesagt. Es kann jeden tref­fen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, über­rum­peln ihre Opfer oder set­zen sie gezielt unter Druck – mit unter­schied­li­chen Maschen. Eines ist ihnen jedoch gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kom­men, nachzudenken.

Machen Sie sich und Ihren Angehörigen bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertgegenstände und Ihres Bargelds fra­gen und es für Sie „sicher auf­be­wah­ren” wol­len. Geben Sie am Telefon keine per­sön­li­chen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis. Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie Opfer eines Betruges gewor­den sind, ent­we­der über 02131–300‑0 oder über den Notruf 110.

(132 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)