Polizei klärt drei bewaff­nete Raubüberfälle – Richter schickt zwei Dormagener in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) In den ver­gan­ge­nen Tagen über­führ­ten Kripobeamte der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss zwei Verdächtige, die nach bis­he­ri­gem Ermittlungsstand für drei bewaff­nete Raubüberfälle in Betracht kommen.

Ein 17-​jährigen Dormagener steht im Verdacht, zusam­men mit Komplizen im Februar 2020 eine Spielhalle und, im glei­chen Monat sowie Anfang März, zwei Tankstellen im Dormagener Stadtgebiet über­fal­len und dabei Bargeld geraubt zu haben.

Die Polizei berich­tete mit Pressemitteilung vom 17.02.2020, 23.02.2020 und 02.03.2020 von den Taten. In der Innenstadt hatte es am 15. Februar eine Spielhalle an der Kölner Straße getrof­fen. Gegen 19:55 Uhr hatte ein mas­kier­tes Duo das Casino betre­ten und mit vor­ge­hal­te­ner Schusswaffe die Herausgabe von Geld ver­langt. Anschließend flüch­tete es.

Am 23. Februar und am 01. März hatte ein mut­maß­li­cher Einzeltäter die Tankstellen an der Hamburger- und der Lübecker Straße im Gewerbegebiet Top-​West im Ortsteil Horrem über­fal­len. Der Verdächtige war mas­kiert und for­derte eben­falls Bargeld, wäh­rend er mit einer Waffe drohte.

Ermittlungen der Kripo führ­ten nun auf die Spur des 17-​jährigen Dormageners, der bei sei­nen Vernehmungen ein­räumte, die Überfälle began­gen zu haben. In den dar­aus resul­tie­ren­den Erhebungen erga­ben sich Hinweise auf einen mög­li­chen Komplizen. Ins Visier der Ermittler geriet ein 18-​jähriger Mann aus Dormagen. Er bestrei­tet in sei­ner Vernehmung eine Tatbeteiligung.

Die bei­den 17 und 18 Jahre alten Dormagener, die bereits poli­zei­be­kannt sind, wur­den zwi­schen­zeit­lich einem Richter (auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf) vor­ge­führt, der Haftbefehle wegen schwe­ren Raubes erließ und das Duo in Untersuchungshaft schickte. Die Ermittler gehen ins­be­son­dere der Frage nach, ob wei­te­ren Verdächtigen eine Beteiligung an den Überfällen nach­ge­wie­sen wer­den kann.

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