Rommeskirchen: Corona-​Krise: Gemeinde sperrt Spiel- und Sportplätze

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Mit gro­ßer Sorge nimmt die Gemeinde Rommerskirchen eine Entwicklung zur Kenntnis, die allen Bestrebungen, die Verbreitung des Coronavirus zu stop­pen, zuwiderläuft.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Bei allem Verständnis für die schwie­rige Situation, in der sich vor allem jetzt auch Familien mit Kindern befin­den, ist es völ­lig kon­tra­pro­duk­tiv, wenn sich jetzt große Gruppen von Eltern und Kindern auf Spiel- und Freizeitflächen tref­fen und sich dort gemein­sam aufhalten.”

Die Schließung von Kindergärten und Schulen, die die Landesregierung ange­ord­net hat, hat gerade zum Ziel, die Ansammlungen zu ver­mei­den und so wenig wie mög­lich Kontaktmöglichkeiten zu schaffen.

Aus die­sem Grund hat Rommerskirchen in Absprache mit den Kommunen im Rhein – Kreis Neuss ent­schie­den, Spiel – und Freizeitflächen mit sofor­ti­ger Wirkung zu schließen.

Mertens: „Alle Erfahrungen im Umgang mit dem Coronavirus zei­gen, dass die größt­mög­li­che Vermeidung von Kontakten das wirk­samste Mittel zu Vermeidung wei­te­rer Ansteckungen ist. Ich appel­liere mit allem Nachdruck an alle, die­ser Empfehlung strikt nach­zu­kom­men. Ich weiß, dass diese Entscheidung unpo­pu­lär ist, aber im Moment ist sie unver­meid­bar. Es muss in den Köpfen der Menschen ankom­men, dass wir keine Corona„ferien” haben, son­dern dass die Lage ernst ist. Es spricht sicher im Moment nichts dage­gen, sich mit den Kindern an die fri­sche Luft zu bege­ben, aber nicht in grö­ße­ren Menschenansammlungen.”

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