Buseinstieg aus Schutzgründen vor­über­ge­hend nur hin­ten – Fahrplan

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Für die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Neuss ste­hen die Sicherheit und die Gesundheit der Fahrgäste und Fahrer an obers­ter Stelle. 

Um in der aktu­el­len Situation im Umgang mit dem Coronavirus das Infektionsrisiko zu ver­rin­gern, set­zen die Stadtwerke im Rahmen der Möglichkeiten auf vor­beu­gende Maßnahmen. Deshalb wer­den spä­tes­tens ab Dienstbeginn am Dienstag, 17. März, bei allen Bussen die Fronttü- ren nicht mehr für den Ein- und Ausstieg zur Verfügung ste­hen. Die Stadtwerke Neuss bit­ten die Fahrgäste die hin­te­ren Türen zu nutzen.

Das bedeu­tet auch gleich­zei­tig, dass beim Fahrpersonal kein Fahrscheinverkauf erfolgt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Virenübertragung beim Ticketkauf und einem damit ver­bun­de­nen Geldwechsel sowohl für alle Fahrgäste als auch für die Fahrer mini­miert werden.

Die Fahrscheinpflicht wird hier­durch nicht auf­ge­ho­ben. Die Stadtwerke bit­ten ihre Fahrgäste, die Tickets alter­na­tiv über die „neuss mobil“ App, an den Fahrkartenautomaten, in den Stadtwerke-​Vorverkaufsstellen oder im KundenCenter auf der Krefelder Straße zu erwerben.

Die Anzahl der im KundenCenter maxi­mal gleich­zei­tig anwe­sen­den Kunden wird auf 10 beschränkt. Vor den Kundenschaltern ste­hende Tische sor­gen für einen aus­rei­chen­den Abstand zu den Stadtwerke-Mitarbeitern.

Fahrplan wurde leicht angepasst

Die Linien der Stadtwerke Neuss fah­ren auch wei­ter­hin nach ihren nor­ma­len Fahrplänen. Hierüber soll gewähr­leis­tet wer­den, dass Arbeitnehmer, die auf den ÖPNV ange­wie­sen sind, mor­gens zur Arbeit und abends wie­der zurück­kom­men kön­nen. Vorgezogen mit sofor­ti­ger Wirkung wer­den ledig­lich die sonst in den Osterferien grei­fen­den Fahrplanmaßnahmen.

Die E‑Wagen-​Fahrten, die sonst vor allem für die Spitzen im Schülerverkehr rele­vant sind, sind somit seit heute mit sofor­ti­ger Wirkung aus­ge­setzt. Ebenfalls nicht statt­fin­den wer­den die NachtExpress-​Fahrten und alle Sonderfahren.

Diese Maßnahmen erfol­gen rein vor­sorg­lich und die­nen dazu, die Gefahr einer Ansteckung für Fahrgäste und Fahrer zu ver­rin­gern“, sagt Uwe Koppelmann, Betriebsleiter Nahverkehr bei den Stadtwerken Neuss. „Wir sind uns sicher, dass unsere Fahrgäste Verständnis für die Maßnahmen haben und mit ihrem per­sön­li­chen Verhalten einen Beitrag zum Infektionsschutz leis­ten. Zudem ist es uns wich­tig, dass Neuss auch in die­ser für uns alle schwie­ri­gen Phase mobil bleibt.“

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