Stadtverwaltung infor­miert: Schließung aller öffent­li­chen Einrichtungen und Absage städ­ti­scher Veranstaltungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Am gest­ri­gen Samstag, den 14.03.2020, haben sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-​Kreis Neuss gemein­sam mit dem Landrat auf eine abge­stimmte Vorgehensweise im Kreisgebiet zum Umgang mit dem Corona-​Virus geeinigt. 

Aus gege­be­nem Anlass wurde die Besprechung im Rahmen einer Videokonferenz abge­hal­ten. Bereits vor­ges­tern gab die Landesregierung die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Montag, den 16. März 2020 bis zum Ende der Osterferien am 19.04.2020 bekannt.

Analog zu die­ser Regelung ver­fah­ren nun auch die kreis­an­ge­hö­ri­gen Städte beim Umgang mit öffent­li­chen Einrichtungen und städ­ti­schen Veranstaltungen.

In Korschenbroich wurde bereits am Donnerstag eine Absage aller städ­ti­schen Veranstaltungen bis zum 30. März 2020 fest­ge­legt. Die Absage gilt von nun an bis auf wei­te­res, min­des­tens aber bis zum 19. April 2020. Bürgermeister Marc Venten teilt nach der Konferenz mit sei­nen Amtskollegen mit:

Es ist gut, dass wir nun eine ein­heit­li­che Vorgehensweise im Rhein-​Kreis Neuss gefun­den haben. Die beson­dere Situation erfor­dert eine enge Absprache. Die Schließung der Einrichtungen und Absage von Veranstaltungen soll dabei hel­fen, das Virus ein­zu­däm­men und Infektionsketten zu unter­bre­chen. Ich hoffe, dass sich die Menschen in unse­rer Stadt wei­ter­hin gegen­sei­tig unter­stüt­zen. Es ist die Stärke unse­rer Stadt, dass sich Nachbarn noch ken­nen und für­ein­an­der ein­ste­hen. Menschen die Hilfe anbie­ten möch­ten oder Hilfe benö­ti­gen kön­nen sich per Mail an die Ehrenamtsbörse der Stadt wenden.“

Von der Schließung öffent­li­cher Einrichtungen ab dem 16.03.2020 sind alle Bürgerhäuser, Begegnungs- und Kulturstätten, Sporthallen, Sportplätze und auch das Hallenbad betrof­fen. Abgesagte Veranstaltungen wer­den wei­ter­hin auf der Homepage ver­öf­fent­licht. Veranstaltungen mit über 1000 Personen sind durch den Erlass des Landes NRW vom 10.03.2020 bereits untersagt.

Der Beigeordnete Thomas Dückers, der auch Leiter des ein­ge­rich­te­ten Krisenstabes ist, emp­fiehlt zudem: „Auch andere Veranstalter soll­ten ihre Veranstaltungen nach Möglichkeit absa­gen oder ver­schie­ben. Bei Veranstaltungen unter 1000 Personen, die nicht bereits vom Veranstalter abge­sagt wer­den, wird die Verwaltung im Rahmen einer Einzelfallprüfung ent­schei­den, ob eine Durchführung mög­lich ist und wel­che Schutzmaßnahmen zu ergrei­fen sind.“

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