Notbetreuung wegen Schul- und Kitaschließungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Klartext​.NRW – Kitas und Schulen ab Montag geschlos­sen, für Angehörige bestimm­ter Berufsgruppen wer­den Notbetreuungen eingerichtet.

Kindertageseinrichtungen
Die NRW Landesregierung hat am Freitag ange­ord­net, alle Angebote der Kindertagesbetreuung (Kitas, Kindertagespflege, heil­päd­ago­gi­sche Kitas sowie Kinderbetreuung in beson­de­ren Fällen) bis ein­schließ­lich 19. April 2020 (Ende der Osterferien) zu schlie­ßen. Dies soll hel­fen, die wei­tere Ausbreitung von SARS-​CoV‑2 zu ver­hin­dern. Das bedeu­tet, dass die Eltern die Kinder pri­vat betreuen müssen.

Ausgenommen sind ledig­lich Kinder, deren Eltern soge­nannte „unent­behr­li­che Schlüsselpositionen“ haben und zudem keine pri­vate Betreuung, ins­be­son­dere durch Familienangehörige oder durch fle­xi­ble Arbeitszeiten und Homeoffice, nicht gewähr­leis­tet wer­den kann.

Schlüsselpositionen sind Berufsgruppen zur pfle­ge­ri­schen und medi­zi­ni­schen Versorgung, zur Aufrechterhaltung der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung ein­schließ­lich der nicht­po­li­zei­li­chen Gefahrenabwehr wie Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz; dar­über hin­aus Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie zur Sicherstellung der öffent­li­chen Infrastrukturen (Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Telekommunikation), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit von Staat, Justiz und Verwaltung.

Diese Schlüsselpersonen dür­fen bei Bedarf ihre Kinder zur Betreuung in ihre Kita brin­gen, wenn sie allein­sor­ge­be­rech­tigt sind oder beide Elternteile Schlüsselpersonen sind. Außerdem dür­fen die Kinder keine Krankheitssymptome auf­wei­sen und in den ver­gan­ge­nen 14 Tagen nicht in Kontakt zu infi­zier­ten Personen gestan­den haben.

Die Unentbehrlichkeit ist der betref­fen­den Einrichtung gegen­über, spä­tes­tens ab Mittwoch, durch eine schrift­li­che Bestätigung des jewei­li­gen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nach­zu­wei­sen. Ein ent­spre­chen­des Formular zur Erklärung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit fin­den sie hier

Das neu­ar­tige Coronavirus hat sich in sehr kur­zer Zeit auch in Deutschland und ins­be­son­dere in Nordrhein-​Westfalen ver­brei­tet. Der vor­herr­schende Übertragungsweg ist durch Tröpfchen, z. B. durch Husten, Niesen, auch bei teils mild erkrank­ten Personen. Daher gehört zur Verlangsamung der Ausbreitung die Reduzierung von Kontakten, auch und beson­ders in Einrichtungen wo Kinder auf engem Raum in Kontakt mit­ein­an­der tre­ten. Kinder erkran­ken nach den bis­he­ri­gen Erkenntnissen zwar meist nicht schwer an COVID-​19, kön­nen jedoch ebenso wie Erwachsene ohne Symptome das Virus übertragen.

Schulen
Die NRW Landesregierung hat am Freitag, 13. März 2020, ange­wie­sen, dass der Unterricht an allen Schulen bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020) ruht. Für Schülerinnen und Schüler in dua­ler Ausbildung beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Schulunterrichts.

Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation ein­zu­stel­len, kön­nen sie bis ein­schließ­lich Dienstag, 17. März 2020, aus eige­ner Entscheidung ihre Kinder zur Schule schi­cken. Bis dahin ist wäh­rend der übli­chen Unterrichtszeit eine Betreuung sichergestellt.

Ab Mittwoch gibt es nur noch eine Notbetreuung von Kindern, deren Eltern soge­nannte unent­behr­li­che Schlüsselpositionen haben und keine pri­vate Betreuung, ins­be­son­dere durch Familienangehörige (mög­lichst nicht durch ältere Menschen) oder durch fle­xi­ble Arbeitszeiten und Homeoffice, gewähr­leis­ten können.

Schlüsselpositionen sind Berufsgruppen zur pfle­ge­ri­schen und medi­zi­ni­schen Versorgung, zur Aufrechterhaltung der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung ein­schließ­lich der nicht­po­li­zei­li­chen Gefahrenabwehr wie Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz; dar­über hin­aus Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie zur Sicherstellung der öffent­li­chen Infrastrukturen (Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Telekommunikation), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit von Staat, Justiz und Verwaltung.

Diese Schlüsselpersonen dür­fen ihre Kinder (ins­be­son­dere der Klassen 1 – 6) zu ihrer Schule und zur Betreuung im offe­nen Ganztag (OGS) brin­gen, wenn sie allein­sor­ge­be­rech­tigt sind oder beide Elternteile Schlüsselpersonen sind. Außerdem dür­fen die Kinder keine Krankheitssymptome auf­wei­sen und in den ver­gan­ge­nen 14 Tagen nicht in Kontakt zu infi­zier­ten Personen gestan­den haben.

Die Unentbehrlichkeit ist der betref­fen­den Einrichtung gegen­über, spä­tes­tens ab Mittwoch, durch eine schrift­li­che Bestätigung des jewei­li­gen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nach­zu­wei­sen. Ein ent­spre­chen­des Formular zur Erklärung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit fin­den sie hier

Das neu­ar­tige Coronavirus hat sich in sehr kur­zer Zeit auch in Deutschland und ins­be­son­dere in Nordrhein-​Westfalen ver­brei­tet. Der vor­herr­schende Übertragungsweg ist durch Tröpfchen, z. B. durch Husten, Niesen, auch bei teils mild erkrank­ten Personen. Daher gehört zur Verlangsamung der Ausbreitung die Reduzierung von Kontakten, auch und beson­ders in Einrichtungen wo Kinder auf engem Raum in Kontakt mit­ein­an­der tre­ten. Kinder erkran­ken nach den bis­he­ri­gen Erkenntnissen zwar meist nicht schwer an COVID-​19, kön­nen jedoch ebenso wie Erwachsene ohne Symptome das Virus übertragen.

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