Ausbreitung des Corona-​Virus ver­lang­sa­men – Maßnahmenkatalog der Stadt Grevenbroich

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Grevenbroich – Um die Ausbreitung des Corona-​Virus zu ver­lang­sa­men, hat die Stadt Grevenbroich in den letz­ten Tagen zahl­rei­che Maßnahmen in die Wege gelei­tet.

Die Liste wird fort­lau­fend aktua­li­siert und ergänzt. Bürgermeister Klaus Krützen erklärt hierzu: „Das Schutzbedürfnis der Bevölkerung gegen die wei­tere Ausbreitung des Corona-​Virus hat für uns höchste Priorität. Ausdrücklich geht es mir nicht um Panikmache, und ich warne auch vor Panik.

Wir alle soll­ten uns aber bewusst sein, dass wir durch unser eige­nes Verhalten sehr viel dazu bei­tra­gen kön­nen, dass sich die Situation nicht wei­ter ver­schlim­mert. Hierzu gehört die Beachtung der bekann­ten Hygieneempfehlungen, aber auch die Vermeidung unnö­ti­ger Kontakte und Reisen. Das erfor­dert Veränderungen gegen­über unse­rem nor­ma­len Alltag.

Uns allen muss aber bewusst sein, dass dies im Interesse der Bevölkerung ins­ge­samt und ins­be­son­dere im Interesse der beson­ders schutz­wür­di­gen Mitbürgerinnen und Mitbürger geschieht, die durch eine Erkrankung beson­ders gefähr­det wären. Die Stadt Grevenbroich hat viel­fäl­tige Maßnahmen zum Umgang mit der aktu­el­len Situation ergrif­fen.

Wir stim­men uns hier­bei eng mit dem Kreis und den ande­ren kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen und wei­te­ren Behörden ab, um zu einer ein­heit­li­chen Vorgehensweise zu kom­men. Die Situation ent­wi­ckelt sich sehr schnell wei­ter. Ich bitte Sie des­halb auch, sich immer aktu­ell zu infor­mie­ren, bei­spiels­weise auf der Homepage der Stadt oder des Kreises und ins­be­son­dere auch über die loka­len Medien.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis, Ihre Kooperation und Ihr umsich­ti­ges Verhalten.“

Übersicht der bereits ergrif­fe­nen Maßnahmen:

Die Stadt Grevenbroich rich­tet für alle Fragen rund um das Thema Corona ab Dienstag, den 17.03.2020 eine Hotline ein, die täg­lich von 8 bis 18 Uhr besetzt ist. Bereits ab Montag, den 16.03.2020, sind für Fragen zu den Bereichen Kindertagesstätten/​Kindertagespflege unter der Nummer 02181/608–333 und für den Bereich Schulen unter der Nummer 02181/​608- 9192 Hotlines ein­ge­rich­tet.

Absage aller städ­ti­schen Veranstaltungen und dar­über hin­aus aller wei­te­ren öffent­li­chen Veranstaltungen unab­hän­gig von der Teilnehmerzahl bis auf wei­te­res, min­des­tens bis zum 19.04.2020 (Ende der Osterferien).

Ebenfalls abge­sagt wer­den alle Sitzungen des Stadtrates und sei­ner Ausschüsse und der sons­ti­gen Gremien bis min­des­tens 19.04.2020. Die nähere Vorgehensweise wird kurz­fris­tig mit den Fraktionen bespro­chen.

Die Stadt emp­fiehlt, pri­vate Veranstaltungen eben­falls nicht durch­zu­füh­ren. Bürgermeister Klaus Krützen und seine Vertreter neh­men keine reprä­sen­ta­ti­ven Termine mehr wahr.

Alle städ­ti­schen Gebäude sind ab sofort bis min­des­tens zum 19.04.2020 geschlos­sen, ein­schließ­lich der Turnhallen und Bäder. Außensportanlagen sind für den Vereinssport geschlos­sen.

Die Stadt emp­fiehlt, auch alle pri­va­ten bzw. ver­eins­ei­ge­nen Sportanlagen und Bäder zu schlie­ßen.

Das Schlossbad bleibt ab dem 16.03.2020 geschlos­sen.

Die städ­ti­schen Kultureinrichtungen Stadtbücherei, Museum Villa Erckens, VHS und Jugendkunstschule sind ab dem 16.03.2020 bis min­des­tens zum 19.04.2020 geschlos­sen. Kurse wer­den aus­ge­setzt. Die Ausleihfristen der Bücherei wer­den auto­ma­tisch bis zur Wiedereröffnung ver­län­gert.

Die Verwaltung wird für den Publikumsverkehr ab dem 17.03.2020 bis min­des­tens zum 19.04.2020 geschlos­sen. Unbedingt not­wen­dige Behördengänge sind nur nach tele­fo­ni­scher Terminvereinbarung mög­lich. Hiervon betrof­fen sind bei­spiels­weise auch die im Rahmen der Bürgersprechstunde beim Bürgermeister ver­ein­bar­ten Termine, die nach Möglichkeit tele­fo­nisch durch­ge­führt wer­den.

Einrichtung eines zen­tra­len Corona-​Test-​Zentrums ab dem 19.03.2020 in Kooperation mit den nie­der­ge­las­se­nen Ärzten und dem Rhein-​Kreis Neuss

Für die Kinder der gemäß dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit genann­ten Personengruppen („unent­behr­li­che Schlüsselpersonen“) wer­den Notbetreuungen im Bereich der Kindertagesstätten und der Schulen (Klassen 1 bis 6) ein­ge­rich­tet. Diese neh­men am 18.03.2020 den Betrieb auf. Unentbehrliche Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung sowie der medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zen­tra­ler Funktionen des öffent­li­chen Lebens dient. Dies sind ins­be­son­dere alle Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung ein­schließ­lich der nicht­po­li­zei­li­chen Gefahrenabwehr, […] die­nen.

Für den Bereich der städ­ti­schen KiTas gilt hier­bei:

Eltern, die gemäß Erlass unent­behr­li­che Schlüsselpersonen sind, haben am Dienstag eine Betreuungsmöglichkeit in ihren Stammhäusern. Die Schlüsselpersonen sind gehal­ten, spä­tes­tens ab Dienstag eine Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers in ihrer KiTa vor­zu­le­gen. Ab Mittwoch, 18.03.2020, erfolgt dann die Betreuung in 4 noch zu bestim­men­den Notfall-​KiTas. Das Formular der Unentbehrlichkeitsbescheinigung wird auf der Homepage der Stadt hin­ter­legt. Sollte Bedarf für eine Notfallbetreuung vor­lie­gen, ist das Antragsformular von jedem Elternteil vor­zu­le­gen.

Für den Bereich der Kindertagespflege gilt:

Eltern, die gemäß Erlass unent­behr­li­che Schlüsselpersonen sind, haben bis Dienstagmittag, 17.03.2020, eine Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers bei den Fachberatungen der Kindertagespflege, Frau Schneider und Frau Ridder, Bahnstraße 56, im Briefkasten ein­zu­wer­fen. Sollte Bedarf für eine Notfallbetreuung vor­lie­gen, ist das Antragsformular von jedem Elternteil vor­zu­le­gen.

Die nicht städ­ti­schen KiTa-​Träger sind auf­ge­for­dert, in eige­ner Zuständigkeit einen Notdienst anzu­bie­ten. In jedem Fall muss die Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers für jedes Elternteil vor­ge­legt wer­den.

Ab Montag ist für den Bereich der Kindertagesstätten und der Kindertagespflege eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist zwi­schen 8 und 18 Uhr unter 02181/608–333 erreich­bar.

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