Schutz vor COVID-​19 bei den Stadtwerken Meerbusch

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Stadtwerke Meerbusch reagie­ren mit umfang­rei­chen Präventionsmaßnahmen auf die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) aus­ge­ru­fene Notlage auf­grund der Corona-Pandemie.

Die Weltgesundheitsorganisation hat vor dem Hintergrund der COVID-​19-​Pandemie eine „gesund­heit­li­che Notlage von inter­na­tio­na­ler Tragweite” aus­ge­ru­fen, die mit schar­fen Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs ver­bun­den sind. Unternehmen, die eine kri­ti­sche Infrastruktur, wie die der Energieversorgung unter­hal­ten, soll­ten Krisenprävention betrei­ben. Die Stadtwerke Meerbusch reagie­ren mit kon­kre­ten Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung für die Meerbuscher Bürger.

Zur Aufrechterhaltung des Netzbetriebes wurde seit dem 12. März 2020 für die Versorgung der Meerbuscher Bevölkerung mit Strom, Gas- und Trinkwasser Bereitschaftsteams gebil­det und vom Tagesgeschäft frei­ge­stellt. Die Teams wur­den aus beson­ders erfah­re­nen Mitarbeitern zusam­men­ge­stellt und agie­ren von zu Hause aus. Das heißt, sie haben kei­nen Kontakt zur übri­gen Belegschaft, um eine mög­li­che Ansteckungsgefahr zu mini­mie­ren. Im Störungsfall star­tet der Bereitschaftsdienst vom Wohnort aus und kehrt auch dahin wie­der zurück.

Kundencenter ist geschlossen

Darüber hin­aus wer­den sämt­li­che Tätigkeiten mit hohem Kundenverkehr ein­ge­schränkt. Ab Samstag, den 14. März 2020, bleibt des­halb das Kundencenter „Am Pfarrgarten 1” bis auf wei­te­res geschlos­sen. Da alle Servicevorgänge auch tele­fo­nisch oder online abge­wi­ckelt wer­den kön­nen, sind Alternativen für die Kunden vor­han­den. „Generell gilt, für die Bürgerinnen und Bürger von Meerbusch gibt es keine Einschränkungen was die Energieversorgung und den Kundenservice angeht”, betont Geschäftsführer Albert Lopez.

Telefonisch ist der Kundenservice unter der Rufnummer 02159/​9137–333 oder per E‑Mail an kundenservice@stm-stw.de zu errei­chen. Auch das NetzServiceCenter an der Kaarster Str. 135 in Osterath bleibt für die Öffentlichkeit vor­erst geschlos­sen. Die Stadtwerke Meerbusch bit­ten ihre Kunden um eine tele­fo­ni­sche oder digi­tale Kontaktaufnahme.

Mit Blick auf eine mög­li­che Schließung von öffent­li­chen Einrichtungen neh­men auch die Stadtwerke-​Kundenberater keine Vor-​Ort-​Termine mehr wahr. Gleiches gilt für den tur­nus­mä­ßi­gen Austausch von Strom‑, Gas- und Wasserzählern, der vor­über­ge­hend aus­ge­setzt wird. Ferner wer­den Beratungen zu Hausanschlüssen bis auf wei­te­res nur tele­fo­nisch bearbeitet.

Alle Veranstaltungen abgesagt

Vorsorglich wer­den alle Veranstaltungen der Stadtwerke abge­sagt. Hierzu gehö­ren die belieb­ten Kochevents der Aktionsküche, aber auch die für Ende März geplante Informationsveranstaltung für Installateure und Schornsteinfeger zur Erdgasumstellung sowie sämt­li­che andere Events.

Mitarbeiter schüt­zen

Die inter­nen hygie­ni­schen Schutzmaßnahmen der Stadtwerke ori­en­tie­ren sich an den all­ge­mei­nen Handlungsempfehlungen des Robert-​Koch-​Instituts (RKI). Allen Mitarbeitern wur­den ent­spre­chende Leitlinien zugäng­lich gemacht und Desinfektionsmittel für die not­wen­di­gen Hygienemaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Der stm-​Krisenstab hat die Mitarbeiter um ihre unein­ge­schränkte Unterstützung zur Verringerung der Ansteckungsgefahr gebe­ten. Hierzu gehört auch, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschrän­ken. Daher sind die Mitarbeiter gehal­ten sich wei­test­ge­hend tele­fo­nisch und digi­tal aus­zu­tau­schen. Nicht unbe­dingt not­wen­dige Dienstfahrten sind zu ver­mei­den, Schulungen und Seminare sind zu ver­schie­ben. Unvermeidliche Meetings mit max. fünf Personen sind auf ein zeit­li­ches Mindestmaß zu beschränken.

Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Aufrechterhaltung des Netzbetriebes ste­hen ein­deu­tig im Vordergrund. Daher wer­den die Stadtwerke die Entwicklung wei­ter beob­ach­ten und die Situation täg­lich neu bewerten.

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