Stadt Korschenbroich infor­miert: Städtische Veranstaltungen wer­den abgesagt

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Durch den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Durchführung von Großveranstaltungen müs­sen alle Veranstaltungen seit dem 10. März mit mehr als 1.000 Besuchern abge­sagt werden. 

Bei Veranstaltungen mit weni­ger als 1.000 Besuchern ist eine indi­vi­du­elle Einschätzung anhand der Kriterien des Robert-​Koch-​Institutes not­wen­dig, ob und wel­che infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Schutzmaßnahmen zu ergrei­fen sind.

Nachdem am Abend des 11.März 2020 die erste Infektion mit dem Corona-​Virus in Korschenbroich bestä­tigt wurde, hat der Krisenstab der Verwaltung heute fest­ge­legt, dass alle städ­ti­schen Veranstaltungen zunächt bis zum 30. März 2020 abge­sagt wer­den. Über dar­über hin­aus­ge­hende Absagen wird im Laufe der kom­men­den Woche entschieden.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefal­len“, teilt der Beigeordnete und Leiter des Krisenstabes Thomas Dückers mit. „Unter den aktu­el­len Umständen ist die Absage der Veranstaltung die wirk­samste Methode, um die Verbreitung des Virus ein­zu­däm­men. Wir emp­feh­len ande­ren Veranstaltern wie Vereinen, unse­rem Vorbild zu fol­gen und zunächst von nicht zwin­gend gebo­te­nen Veranstaltungen abzusehen“.

Von der Absage sind unter ande­rem die für das kom­mende Wochenende vor­ge­se­hene Comedy-​Veranstaltung (NightWash Live)in der Realschule, der stadt­weite Dreck-​Weg-​Tag sowie die am Sonntag begin­nende Internationale Orgelwoche betroffen.

Bürgermeister Marc Venten sieht die Stadt in der Pflicht: „Unser Ziel ist es, die Verbreitung des Corona-​Virus zu ver­lang­sa­men, um jeder­zeit eine medi­zi­ni­sche Versorgung der Erkrankten sicher­zu­stel­len. Wir haben dabei vor allem die gefähr­de­ten Gruppen im Blick. Für diese Menschen tra­gen wir alle auch mit unse­rem per­sön­li­chen Verhalten Verantwortung.“

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