Stadt Grevenbroich sagt Veranstaltungen ab – Präventive Maßnahme

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Um die wei­tere Verbreitung des Corona-​Virus zu ver­lang­sa­men, hat sich die Stadt Grevenbroich ent­schie­den, alle städ­ti­schen Veranstaltungen ab sofort und bis auf wei­te­res abzusagen.

Nach Möglichkeit sol­len Ausweichtermine nach dem Abklingen der Krankheitswelle gefun­den wer­den. Sportveranstaltung in städ­ti­schen Hallen wer­den nur noch unter der Maßgabe durch­ge­führt, dass keine Zuschauer zuge­las­sen wer­den. Die Außensportanlagen sind vor­erst nicht berührt.

Das Schutzbedürfnis der Bevölkerung gegen die wei­tere Ausbreitung des Corona-​Virus hat für uns höchste Priorität. Gerade Veranstaltungen, bei denen viele Menschen auf engem Raum zusam­men­kom­men, kön­nen die Verbreitung begüns­ti­gen. Auch einige nicht-​städtische Veranstaltungen wur­den bereits von den Veranstaltern abgesagt.

Die Stadt Grevenbroich bit­tet darum, sich bei den jewei­li­gen Veranstaltern zu infor­mie­ren bzw. auf aktu­elle Ankündigungen in den Medien zu achten.

Gemäß dem Erlass der Landesregierung vom 10.03.2020 kön­nen Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis auf wei­te­res nicht durch­ge­führt wer­den. Das Auswahlermessen der zustän­di­gen Behörde redu­ziert sich ledig­lich dar­auf, dass nur die Absage der Veranstaltung oder, bei­spiel­weise bei Sportveranstaltungen, eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung mög­lich ist. Von die­ser Weisung betrof­fen ist in Grevenbroich der Cityfrühling Ende April, sofern der Erlass dann noch Gültigkeit hat. Die Stadt wird mit dem Veranstalter das wei­tere Vorgehen besprechen.

Die Stadt Grevenbroich hat viel­fäl­tige Maßnahmen zum Umgang mit der aktu­el­len Situation ergrif­fen. Hierzu gehört auch der Aufbau eines zen­tra­len Diagnose-​Zentrums in der Stadt, das in der nächs­ten Woche den Betrieb auf­neh­men wird. Die Situation ent­wi­ckelt sich sehr schnell wei­ter. Die Stadt bit­tet die Bevölkerung darum, sich stets aktu­ell zu infor­mie­ren, bei­spiels­weise auf der Homepage der Stadt oder des Kreises und ins­be­son­dere auch über die loka­len Medien.

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