Corona: Rathaus stellt den Service, ab Dienstag, dem 17. März, um

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – In den vom Coronavirus beherrsch­ten Zeiten neh­men die Kommunalverwaltungen wich­tige Aufgaben wahr. 

So ord­net z.B. nicht das Gesundheitsamt, son­dern das ört­li­che Ordnungsamt im Verdachts- oder Infektionsfall die häus­li­che Quarantäne der Betroffenen an und ist ver­pflich­tet, diese zu über­wa­chen. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Gerade in einer klei­nen Verwaltung wie Rommerskirchen ist die Personaldecke sehr dünn.

Das spe­zia­li­sierte Wissen um bestimmte Verwaltungstätigkeiten ist auf wenige Personen kon­zen­triert, die im Falle eines Falles nicht zu erset­zen sind.“ Der Ausfall der kom­plet­ten Verwaltung durch einen Coronafall hätte fatale Folgen: Beurkundungen im Standesamt, Ausstellung von Personalausweisen, Anträge auf Sozialhilfe u.v.m. käme zum Erliegen.

Mertens: „Das darf in Rommerskirchen auf kei­nen Fall pas­sie­ren.“ Daher hat die Veranstaltung beschlos­sen, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die – aus wel­chem Grund auch immer – in das Rathaus kom­men wol­len oder müs­sen, gebe­ten wer­den, die­ses tele­fo­nisch vorab zu klä­ren. Das Rathaus ist zu errei­chen unter 02183/​8000.

Mertens: „Das ist eine gebo­tene Vorsichtsmaßnahme und dient der grö­ße­ren Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern sowie des Rathauspersonals vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Die Bürger, die einen Termin haben, wer­den gebe­ten, an der ‚Bürgerklingel‘ am alten Rathaus zu klin­geln; sie wer­den dann zum zustän­di­gen Sachbearbeiter vorgelassen.“

Mertens: „Wir fol­gen mit die­ser Maßnahme der Maxime, die Ausbreitung des Virus so weit wie mög­lich zu ver­hin­dern, um das Gesundheitssystem nicht vor unüber­wind­bare Herausforderungen zu stel­len. Die Gesundheit aller Menschen muss im Moment oberste Priorität haben.“

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