Coronavirus: Dormagen sagt alle städ­ti­schen Veranstaltungen ab

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen sagt alle städ­ti­schen Veranstaltungen bis auf wei­te­res ab. 

Um zu ver­hin­dern, dass sich das Coronavirus wei­ter­hin so schnell aus­brei­tet, müs­sen wir unser sozia­les Leben und gesell­schaft­li­che Aktivitäten ein­schrän­ken”, sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. In Deutschland steigt die Zahl der Neuinfektionen wei­ter. Nach Angaben des Robert-​Koch-​Instituts sind der­zeit 1.296 Menschen infi­ziert – die meis­ten davon in Nordrhein-Westfalen.

Wir ste­hen am Anfang der Epidemie. Deshalb haben wir uns als Stadt dazu ent­schie­den, alle grö­ße­ren Veranstaltungen abzu­sa­gen. Und appel­lie­ren zunächst an alle ande­ren Veranstalter, es uns gleich­zu­tun”, so Krumbein wei­ter. Von den Absagen betrof­fen sind auch Veranstaltungen mit weni­ger als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Der Kampf gegen das Virus ist in eine neue Phase über­ge­gan­gen, des­halb ist es eine bewusste Entscheidung, im Zweifel auch klei­nere Veranstaltungen abzu­sa­gen. Denn auch dort herrscht eine latente Infektionsgefahr”, erklärt Krumbein.

Die vom Kulturbüro der Stadt ver­an­stal­tete „Tork-​Show” am Freitag, 13. März, ent­fällt ebenso wie der große Frühjahrsputz am Samstag, 14. März. Über mög­li­che Ersatztermine infor­miert die Stadt zu einem spä­te­ren Zeitpunkt. Zunächst sind von der Entscheidung alle Veranstaltungen bis zum 19. April betrof­fen. „Da die Lage sich dyna­misch ent­wi­ckelt, wer­den wir stän­dig Neubewertungen vor­neh­men – in enger Abstimmung mit dem Rhein-​Kreis Neuss.

Und in Anlehnung an die Einschätzungen und Empfehlungen der Landes- und Bundesbehörden sowie des Robert-​Koch-​Instituts”, so Robert Krumbein. Umarmt man sich bes­ser nicht mehr zur Begrüßung? Was ist mit Schwimmbadbesuchen, Geburtstagsfeiern oder Essen im Restaurant? Um die Verbreitung des Coronavirus zu ver­lang­sa­men, sei das Verhalten jedes Einzelnen ent­schei­dend, betont Krumbein. Weder Panik noch unre­flek­tierte Gelassenheit seien jetzt geboten:

In vie­len Situationen müs­sen wir eigen­ver­ant­wort­lich ent­schei­den. Und diese Abwägung im Alltag kann uns keine Regierung abneh­men, da müs­sen wir selbst ver­nünf­tig und soli­da­risch handeln.”

Neben dem Sauberhaft-​Tag und der Tork-​Show wer­den im März außer­dem abge­sagt: Die Veranstaltung „Gesicht zei­gen – Stimme erhe­ben” am 20. März in der BvA-​Aula, die Aufführung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” des Rheinischen Landestheaters am 20. März in der Aula des Norbert-​Gymnasiums Knechtsteden, der Auftritt von Katie Freudenschuss mit ihrem Programm „Einfach Compli-​Katie!” am 21. März in der Kulturhalle, der Instrumenten-​Tag der Musikschule am 28. März.

Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus fin­den Sie unter www.dormagen.de/coronavirus<http://www.dormagen.de/coronavirus>. Der Veranstaltungskalender der Stadt bie­tet einen stän­dig aktua­li­sier­ten Überblick über alle abge­sag­ten Termine: www​.dor​ma​gen​.de/​t​o​u​r​i​s​m​u​s​-​f​r​e​i​z​e​i​t​/​f​e​s​t​e​-​v​e​r​a​n​s​t​a​l​t​u​n​g​en/.

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bie­tet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurück­zu­ge­ben. Weitere Informationen unter 02133 257 338 oder per Mail an olaf.moll@stadt-dormagen.de<mailto:olaf.moll@stadt-dormagen.de>.

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