Diskussionsveranstaltung zum Thema „Arm und über­schul­det? Schuldenprävention und Hilfe“

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – „Über Geld spricht man nicht!“ Mit die­ser Weisheit sind viele von uns groß gewor­den. Leider gilt dies auch dann, wenn es um exis­tenz­be­dro­hende Verschuldung geht.

Das Thema „Überschuldung“ muss aus der Tabuzone her­aus“, fin­det der CDU-​Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings. Aus die­sem Grund lädt er zur zwei­ten Auflage der Diskussionsveranstaltung zum Thema „Arm und über­schul­det? Schuldenprävention und Hilfe“ am 24. März um 19.30 Uhr in die CDU-​Geschäftsstelle, Münsterplatz 13a, ein.

Die Creditreform erhebt jähr­lich Daten zur Schuldensituation, die sich von der Bundesebene bis tief in die Stadtteile erstre­cken. Für den Rhein-​Kreis Neuss wird in die­sem Monat zudem ein Sozialmonitoring ver­öf­fent­licht, das wei­tere dif­fe­ren­zier­tere Betrachtungen vor Ort ermög­li­chen wird. Der Creditreform lie­gen auf­schluss­rei­che aktu­elle Zahlen für Neuss vor, die Herr Proios vor­stel­len und in ein Gesamtbild ein­sor­tie­ren wird.

Wie wer­den die Daten auf kom­mu­na­ler Ebene genutzt? Was sind die prak­ti­schen Handlungsfolgen vor Ort? Welche Hilfsangebote für Betroffene gibt es in Neuss? „Diese und viele andere Fragen möchte ich mit mei­nen Podiumsgästen Chris Proios und André Becker von der Creditreform, Franz Beering-​Katthagen und Uwe Simons vom Sozialdienst Katholischer Männer, Stadtwerke-​Geschäftsführer Stephan Lommetz, dem Vorstandsvorsitzenden der Neusser Bauverein AG, Herrn Frank Lubig, Herrn Stephan Meiser, Unternehmenssprecher der Sparkasse Neuss, und Kreisdirektor Dirk Brügge dis­ku­tie­ren“, so Geerlings.

Der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) ist in Neuss feder­füh­rend in der Schuldnerberatung und enga­giert sich in der Präventionsarbeit. Durch den direk­ten Einblick und den Kontakt mit den Betroffenen sind das Wissen und der Erfahrungsschatz des SKM von gro­ßer Bedeutung. Die Stadtwerke Neuss sowie der Neusser Bauverein unter­stüt­zen ihre Kunden und Mieter beim Weg aus Zahlungsschwierigkeiten. Sie kön­nen hel­fen, finan­zi­elle Schieflagen früh­zei­tig zu erken­nen. Die Banken vor Ort enga­gie­ren sich eben­falls in der Präventionsarbeit.

Interessierte kön­nen sich tele­fo­nisch unter 02131 718860 oder per E‑Mail an joerg.geerlings@landtag.nrw.de anmelden.

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