Einzelne Klassen in Kaarst und Dormagen wegen Corona-​Verdachtsfällen vom Unterricht ausgeschlossen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss gibt es wei­ter nur die eine am 3. März bestä­tigte Infektion mit dem Coronavirus. 

Aufgrund von Verdachtsfällen muss­ten am Albert-​Einstein-​Gymnasium in Kaarst und dem Norbert-​Gymnasium Knechtsteden ein­zelne Klassen aus Vorsichtsgründen vor­über­ge­hend vom Unterricht aus­ge­schlos­sen werden.

Am Kaarster Albert-​Einstein-​Gymnasium wur­den auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die Stadt Kaarst die Teilnehmer einer Skifahrt sowie die Schüler einer ach­ten Klassen bis zum 12. März vom Unterricht aus­ge­schlos­sen. Eine Lehrerin der Schule hatte in ihrer Freizeit zu einer mit dem Coronavirus infi­zier­ten Person aus Aachen. Die Lehrerin zeigt bis­lang keine Krankheitssymptome.

Am Norbert-​Gymnasium Knechtsteden hatte ein Schüler aus Köln Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infi­zier­ten Person. Die Klasse des Schülers sowie deren Lehrer und wei­tere Kontaktpersonen wer­den auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes von der Stadt Dormagen bis zum 10. März vom Unterricht ausgeschlossen.

Die an der Grundschule Stakerseite in Kaarst vom Unterricht aus­ge­schlos­sen Schüler kön­nen am heu­ti­gen Montag, 9. März wie­der den Unterricht besu­chen. Die Großtagespflege Villa Bambini in Neuss-​Allerheiligen kann eben­falls ab dem 9. März wie­der öffnen.

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags – frei­tags von 8 – 18 Uhr sowie sams­tags und sonn­tags von 9 – 18 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen sowie Antworten zu häu­fi­gen Fragen fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

Das Robert-​Koch-​Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als mäßig ein. Für die meis­ten jun­gen Menschen oder Menschen im mitt­le­ren Alter ist das Virus laut Gesundheitsexperten nicht lebens­ge­fähr­lich, wenn sie grund­sätz­lich gesund sind. Corona-​Viren ver­ur­sa­chen häu­fig eher eine milde Erkältungssymptomatik mit Fieber und Husten, kön­nen aber auch zu schwe­ren Infektionen der unte­ren Atemwege (Lungenentzündungen) und Atemnot führen.

Diese Symptome könn­ten aller­dings auch durch die Grippe aus­ge­löst wer­den. Bei den bis­her gut doku­men­tier­ten Fällen aller­dings weiß man: Gefährlich ist das Coronavirus für ältere Menschen und die mit Vorerkrankungen. Es gibt (bis­her) kaum schwere Verläufe bei Kindern und Jugendlichen, und Männer sind ein wenig stär­ker betrof­fen als Frauen.

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