Orgelvesper in der Pfarrkirche St. Sebastianus in Hülchrath

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Hülchrath – Am Sonntag 15.3.2020, 17 Uhr fin­det in der Pfarrkirche St. Sebastianus in Hülchrath eine Orgelvesper statt.

Aufgeführt wer­den Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Johann Pachelbel und Johann Gottfried Walther in Verbindung mit Texten und ori­gi­nä­ren Bestandteilen der lit­ur­gi­schen Vesper.

Eine schöne Einstimmung, den Tag besinn­lich aus­klin­gen zu las­sen; bei schö­ner Musik, beson­ders gut vor­ge­tra­ge­nen Texten in einer der schöns­ten Kirchen im Rhein-​Kreis Neuss.

Die Mitwirkenden sind Dr. Clemens Stock, Lektor und Peter Faller-​Lubczyk an der neuen Weimbs-​Orgel. Nach der Vesper ist eine Kollekte zu Gunsten der neuen Orgel von St. Sebastian.

Clemens Stock ist 46 Jahre alt, Arzt, ver­hei­ra­tet, 2 Kinder und wohnt in der Grevenbroicher Südstadt. Er ist dort im Umfeld von St. Joseph sozia­li­siert (Kindergarten, Schule, Chor). Er ist an St. Josef im Kirchenvorstand und als Lektor tätig und Mit-​Initiator der „Männer-​Pastoral“. Er spielt selbst meh­rere Tasteninstrumente und hält musik­wis­sen­schaft­li­che Vorträge, vor allem zu Johann Sebastian Bach.

Peter Faller- Lubczyk war bis zu sei­ner Pensionierung vor knapp zwei Jahren Seelsorgebereichsmusiker in der Pfarreiengemeinschaft Grevenbroich Vollrather Höhe. Er lei­tet z.Z. den Chor „Celebration“ an St. Briktius in Oekoven und ist Mitglied in der Chorgemeinschaft Niedererft.

Entstehung und Bedeutung der Vesper

Unter der »Vesper« (vom Lateinischen »ves­pera«: Abend), was sich mit »Abend« über­set­zen lässt, wird das kirch­li­che Abendlob ver­stan­den. Die Vesper ist jenes Gebet, das nach Abschluss der Arbeit des Tages ver­rich­tet wird. Als Abendgebet ist sie sowohl in der katho­li­schen Kirche, der alt­ka­tho­li­schen, der angli­ka­ni­schen und der evangelisch-​lutherischen Kirchen bekannt.

Auch wird die Vesper von vie­len Laien gebe­tet. Sie gehört zu den gro­ßen Horen (auch Abendhore genannt) und wird hier­bei als einer der bei­den Angelpunkte der Tagzeitenliturgie gese­hen (neben der Laudes als Morgenlob).

Das mehr­ma­lige Beten am Tag, als Vorstufe zum heu­ti­gen Stundengebet, kam bereits bei den ers­ten Christen auf, die sich an jüdi­scher Tradition ori­en­tier­ten. Im Judentum wurde sieben- bezie­hungs­weise drei­mal am Tag gebe­tet und schon dort wurde dem Abendgebet (Maariw) eine wich­tige Rolle bei­gemes­sen. Von den Juden über­nah­men die Christen außer­dem den Brauch bei sol­chen Gebetszeiten Psalmen zu beten und wei­te­ten die­sen wei­ter aus. Dazu wur­den dann ent­spre­chend pas­sende Psalmen gewählt.

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