Neusserin filmt Rettungsarbeiten – Ermittlungen eingeleitet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der „Verletzung des höchst­per­sön­li­chen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen” lei­te­ten Polizeibeamte gegen eine 48-​Jährige ein.

Am Dienstagvormittag (03.03.), gegen 11:00 Uhr, war es zu einem Rettungseinsatz in einem Discounter in der Neusser Innenstadt gekom­men. Während Rettungskräfte einen Mann auf dem Transportweg zum Krankenwagen reani­mier­ten, zückte eine 48-​jährige Neusserin nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand ihr Mobiltelefon und nahm mit ihrer Kamerafunktion das Geschehen auf.

Polizeibeamte wur­den auf das Verhalten der Frau auf­merk­sam, stell­ten sie zur Rede und unter­ban­den die wei­te­ren Aufnahmen. Die Frau stritt ab, foto­gra­fiert oder gefilmt zu haben. Bei der frei­wil­li­gen Durchsicht ihres Handys ent­deck­ten die Beamten das ent­spre­chende Video.

Die 48-​Jährige muss sich nun mit den Folgen einer Strafanzeige aus­ein­an­der­set­zen – der Vorwurf: Verletzung des höchst­per­sön­li­chen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen (§201a StGB).

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