Noch keine Infektionen im Rhein-​Kreis Neuss – Weitere Coronavirus-Verdachtsfälle

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss gibt es wei­ter keine Infektionen mit dem Coronavirus. 20 Personen wur­den im Kreisgebiet auf­grund eines Kontaktes mit einem mit dem Virus infi­zier­ten Patienten durch die Städte auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes in Quarantäne gesetzt wurden.

Hiervon woh­nen 9 Personen in Grevenbroich, 7 in Kaarst, 2 in Neuss und jeweils eine in Korschenbroich und Meerbusch.

Heute wurde bekannt, dass ein im Kreis Heinsberg wohn­haf­ter Lehrer des Kaarster Albert-​Einstein-​Gymnasiums Kontakt zu einer infi­zier­ten Person hatte und Krankheitssymptome auf­weist. Ein posi­ti­ver Test liegt bis­lang nicht vor. Der Lehrer war letzt­ma­lig am 20. Februar in der Schule. Aus Vorsichtgründen hat das Kreis-​Gesundheitsamt der Stadt Kaarst emp­foh­len, alle Klassen, die der Lehrer vom 17. – 20. Februar unter­rich­tet hat, sowie die Lehrer, zu denen er in der Zeit inten­si­ven Kontakt hatte bis zum 5. März vom Unterricht auszuschließen.

Eine Schülerin der Grundschule Stakerseite in Kaarst hatte am 22. Februar Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infi­zier­ten Person. Das Kreis-​Gesundheitsamt hat der Stadt Kaarst emp­foh­len, die Klasse des Kindes sowie die am Offenen Ganztag am Standort Volkshochschule teil­neh­men­den Schüler der Klassen 1, 3 und 4 bis zum 7. März als Vorsichtsmaßnahme vom Unterricht auszuschließen.

Das Robert-​Koch-​Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als mäßig ein. Für die meis­ten jun­gen Menschen oder Menschen im mitt­le­ren Alter ist das Virus laut Gesundheitsexperten nicht lebens­ge­fähr­lich, wenn sie grund­sätz­lich gesund sind. Die meis­ten Erkrankten zei­gen ver­mut­lich nur einen Infekt der obe­ren Atemwege, also erkäl­tungs­ähn­li­che Symptome. Bei den bis­her gut doku­men­tier­ten Fällen aller­dings weiß man: Gefährlich ist das Coronavirus für ältere Menschen und die mit Vorerkrankungen. Es gibt (bis­her) kaum schwere Verläufe bei Kindern und Jugendlichen, und Männer sind ein wenig stär­ker betrof­fen als Frauen.

Umfangreiche Informationen zum Coronavirus fin­den sich auf der Homepage des Robert-​Koch-​Institutes: https://​www​.rki​.de/​S​h​a​r​e​d​D​o​c​s​/​F​A​Q​/​N​C​O​V​2​0​1​9​/​F​A​Q​_​L​i​s​t​e​.​h​tml.

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline ein­ge­rich­tet. Diese mon­tags – frei­tags von 8 – 18 Uhr sowie sams­tags und sonn­tags von 9 – 18 Uhr erreichbar.

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