Noch keine Infektionen im Rhein-​Kreis Neuss – Fünf neue Coronavirus-Verdachtsfälle

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss sind wei­ter keine Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Vier Personen aus dem Kreisgebiet hat­ten Kontakt zu einem Erkrankten in Mönchengladbach. 

Diese wur­den durch die Städte auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes bis zum 9. März in Quarantäne gesetzt. Je eine Person wohnt in Grevenbroich und Neuss, zwei woh­nen in Kaarst.

Bei der in Grevenbroich wohn­haf­ten Person sind grip­pe­ähn­li­che Symptome auf­ge­tre­ten. Ob dies Symptome des Coronavirus oder einer ande­ren Erkrankung sind, ist noch offen. Seine Lebensgefährtin wurde durch die Stadt Grevenbroich eben­falls auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes bis zum 9. März unter Quarantäne gesetzt.

Alle durch das Kreis-​Gesundheitsamt emp­foh­le­nen Maßnahmen rich­ten sich nach den Empfehlungen des Robert-​Koch-​Instituts. Sollten Schulen, Kindertagesstätten oder andere Einrichtungen dar­über hin­aus­ge­hende Maßnahmen tref­fen, erfolgt dies in der eige­nen Zuständigkeit.

Das Robert-​Koch-​Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wei­ter als gering bis mäßig ein. Für die meis­ten jun­gen Menschen oder Menschen im mitt­le­ren Alter ist das Virus laut Gesundheitsexperten nicht lebens­ge­fähr­lich, wenn sie grund­sätz­lich gesund sind. Die meis­ten Erkrankten zei­gen ver­mut­lich nur einen Infekt der obe­ren Atemwege, also erkäl­tungs­ähn­li­che Symptome.

Bei den bis­her gut doku­men­tier­ten Fällen aller­dings weiß man: Gefährlich ist das Coronavirus für ältere Menschen und die mit Vorerkrankungen. Es gibt (bis­her) kaum schwere Verläufe bei Kindern und Jugendlichen, und Männer sind ein wenig stär­ker betrof­fen als Frauen.

Umfangreiche Informationen zum Coronavirus fin­den sich auf der Homepage des Robert-​Koch-​Institutes: https://​www​.rki​.de/​S​h​a​r​e​d​D​o​c​s​/​F​A​Q​/​N​C​O​V​2​0​1​9​/​F​A​Q​_​L​i​s​t​e​.​h​tml.

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline ein­ge­rich­tet. Diese mon­tags – frei­tags von 8 – 18 Uhr sowie sams­tags und sonn­tags von 9 – 18 Uhr erreichbar.

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