Hochfeld: Kneipenschlägerei mit anschlie­ßen­der Hetzjagd – Duisburger Mordkommission fahn­det nach zwei flüch­ti­gen Tatverdächtigen

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Robert Schilken, Herausgeber



Duisburg-​Hochfeld (ots) Am Samstagnachmittag (29. Februar) gerie­ten in einer Gaststätte auf der Sedanstraße gegen 16:30 Uhr meh­rere Männer mit­ein­an­der in Streit. 

Ein betei­lig­ter 32-​Jähriger flüch­tete zu Fuß aus der Kneipe, zwei bis­lang unbe­kannte Kontrahenten folg­ten ihm in einem schwar­zen Mercedes CLK mit Kennzeichen aus dem Rhein-​Kreis Neuss (NE). Bei ihrer rück­sicht­lo­sen Nacheile ramm­ten die Daimler-​Fahrer zunächst auf der Bachstraße einen am Fahrbahnrand gepark­ten Volvo, setz­ten ihre Fahrt jedoch unbe­hel­ligt über die Liebfrauenstraße fort.

An der Einmündung zur Wanheimer Straße sol­len sie mit hoher Geschwindigkeit nach rechts abge­bo­gen sein, die Kurve über den Gehweg abge­schnit­ten und dabei sowohl ein 13-​jähriges Mädchen als auch den bis hier­hin geflüch­te­ten 32-​Jährigen ange­fah­ren haben. Beide Passanten erlit­ten schwere Verletzungen und wer­den der­zeit in Krankenhäusern sta­tio­när behan­delt – Lebensgefahr besteht nicht.

Die unbe­kann­ten Täter sol­len anschlie­ßend ihre Flucht bis zur Eigenstraße fort­ge­setzt haben, wo sie auf­grund ihrer hohen Geschwindigkeit mit dem Peugeot einer 20-​Jährigen und einem Fahrradständer kol­li­dier­ten. Sie lie­ßen die leicht ver­letzte Unfallgegnerin und ihren fahr­un­tüch­ti­gen Mercedes an der Unfallstelle zurück und sol­len zu Fuß in Richtung Pauluskirche /​Brückenstraße ent­kom­men sein.

Nach Zeugenaussagen wer­den die unbe­kann­ten Tatverdächtigen wie folgt beschrieben:

  • Beide sind etwa 25 Jahre alt, haben kurze, dunkle Haare und eine nor­male Statur.
  • Bekleidet waren beide mit hel­len Hosen; einer trug eine schwarze Jacke mit einem wei­ßen T‑Shirt dar­un­ter, der andere eine helle Jacke mit wei­ßem Lammfellkragen.
  • Die Männer sol­len sich in alba­ni­scher Sprache unter­hal­ten haben.

Die Staatsanwaltschaft bewer­tet den Vorfall als ver­such­tes Tötungsdelikt – eine Mordkommission der Duisburger Polizei fahn­det der­zeit nach den flüch­ti­gen Insassen des Mercedes. Die Ermittler sind auch auf der Suche nach Zeugen, die sach­dien­li­che Angaben zu den Ereignissen am Samstagnachmittag bezie­hungs­weise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Verdächtigen machen kön­nen (Tel.: 0203–2800).

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