Mutter und Sohn flüch­ten nach Verkehrsunfall zu Fuß

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Rommerskirchen (ots) Ein Verkehrsunfall stellt für alle Beteiligten eine Ausnahmesituation dar, selbst wenn dabei „nur” Blechschaden ent­stan­den ist.

Doch für einen Sprinterfahrer kam es am Dienstag (11.02.) zu einer Begegnung der ganz beson­de­ren Art. Er war, gegen 14:30 Uhr, auf der Hauptstraße unter­wegs als ihm – nach eige­nen Angaben – an der Einmündung „Am alten Wasserwerk” plötz­lich ein Mercedes die Vorfahrt nahm und in die Seite fuhr.

Als der über­raschte Transporterfahrer den Schaden begut­ach­ten wollte, bemerkte er, dass der Mann hin­ter dem Steuer des Mercedes offen­bar ver­suchte, sei­nen Weg fort­zu­set­zen, ohne sich um die Folgen des Unfalls zu küm­mern. Der Versuch schei­terte, da die A‑Klasse offen­bar zu schwer beschä­digt war. Kurzerhand spran­gen der Fahrer und eine weib­li­che Insassin aus dem Auto und lie­fen in Richtung Rheinstraße davon.

Der Sprinterfahrer rief die Polizei. Dank sei­ner Beschreibung der Flüchtigen, konn­ten Mutter und Sohn wenig spä­ter gestellt wer­den.

Ob der Grund für die Verkehrsunfallflucht im mut­maß­li­chen Drogenkonsum des Fahrers, ein Schnelltest ergab Hinweise auf THC im Urin des Betroffenen, begrün­det lag oder in der Tatsache, dass er offen­bar ohne Fahrerlaubnis unter­wegs war, ist nun unter ande­rem Gegenstand der wei­te­ren poli­zei­li­chen Ermittlungen. Auch zur Herkunft des Mercedes befragt, machte der 25-​Jährige wider­sprüch­li­che, teils hane­bü­chene Angaben.

Die Polizei ließ dem jun­gen Mann eine Blutprobe zum Nachweis des Drogenkonsums ent­neh­men, stellte die beschä­digte A‑Klasse sicher und lei­tete gleich meh­rere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 25-​Jährigen ein.

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