Kaarster Bilanz zum Sturmtief Sabine

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Das Sturmtief Sabine hat die Stadt Kaarst wie erwartet am Sonntagnachmittag erreicht. Mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h erreichte Sabine in Böen Windstärke 10 bis 11.

Größere Schäden blieben dennoch aus. Die umfangreiche Vorbereitung von Feuerwehr und Verwaltung erleichterte zudem die Bewältigung der Einsätze. Bis zum Montagnachmittag rückte die Feuerwehr in 20 Fällen wegen Sturmschäden aus. Insgesamt war die Feuerwehr mit 75 Einsatzkräften angetreten, konnte die Zahl aber noch in der Nacht auf 18 Personen reduzieren.

Größere Einsätze gab es an der Alten Heerstraße (umgestürzter Baum, abgerissene Hochspannungsleitung), an der Schiefbahner Straße (abgerissene Hochspannungsleitung), an der Neersener Straße (umgestürzte Bäume) sowie auf der Bahnstrecke zwischen Mönchengladbach und Neuss, wo umgestürzte Bäume den Güterverkehr behinderten. Zu diesem Zeitpunkt hatten sowohl die Deutsche Bahn, als auch die Regiobahn bereits ihren Fahrbetrieb eingestellt.

Mit der Absage der geplanten Kabarett Veranstaltung in der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums reagierte die Stadt am Sonntagmorgen auf die aktualisierten Sturmprognosen. Alle Karteninhaber wurden über das Ticketsystem kontaktiert, es wird einen Ersatztermin am 5. Dezember geben. Die Tickets können kostenlos getauscht werden, auch der Tausch gegen eine andere Kabarett Veranstaltung ist möglich. Alle Karteninhaber werden gebeten, Kontakt mit der Vorverkaufsstelle aufzunehmen.

Bereits am Freitag hatte die Stadt entschieden, die Kaarster Schulen am gestrigen Montag zu schließen. „Wir konnten keine Sicherheit der Schulwege garantieren. Dies ist unsere Aufgabe als Schulträger. Zudem wollten wir frühzeitig Klarheit für die Eltern. Deshalb haben wir konsequent entschieden und haben dies mit den Schulleitungen bereits am Freitagvormittag abgestimmt“, sagt der zuständige Bereichsleiter Michael Wilms. Die städtischen Kindertagesstätten waren von der Schließung nicht betroffen. Allerdings hatte die Stadt die klare Empfehlung ausgesprochen, wenn möglich eine Betreuung zu Hause sicherzustellen.

Feuerwehr-Chef Andreas Kalla mahnt derweil die Kaarster weiter zur Vorsicht: „Auch wenn der Wind sich langsam beruhigt, lauern in den Bäumen und auf den Dächern möglicherweise noch Gefahrenherde. Insbesondere von Besuchen des Vorster Waldes rate ich noch dringend ab.“

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