Zwischenbilanz Feuerwehr Grevenbroich Sturm Sabine

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Die Feuerwehr Grevenbroich zieht nach der ver­gan­ge­nen Sturmnacht Bilanz. Von Sonntagmittag 17 Uhr bis Montagmorgen 7 Uhr rück­ten die haupt- und ehren­amt­li­chen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zu knapp 25 Sturmeinsätzen aus.

Bei den meis­ten Einsätzen han­delte es sich um lose Dachteile, unge­si­cherte Baumaterialien sowie um lose Äste und umge­stürzte Bäume. Unter ande­rem auf der Energiestraße bei Neurath und zwi­schen Kapellen und Hemmerden stürz­ten Bäume auf die Straßen und blo­ckier­ten zeit­weise die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte besei­tig­ten dort, sowie an den ande­ren Einsatzstellen im Stadtgebiet, zügig alle Gefahrenstellen.

Der Grevenbroicher Bürgermeister Klaus Krützen machte sich noch in der Nacht auf der Hauptwache per­sön­lich ein Bild von der Einsatzlage. Er dankte den zeit­wei­lig knapp 140 haupt- und ehren­amt­li­chen Helferinnen und Helfern der Wehr für Ihren Einsatz. „Es gibt weit­aus ange­neh­mere Möglichkeiten einen Sonntagabend zu ver­brin­gen, als auf der Feuerwache und im Sturm”, so der Bürgermeister zu den Einsatzkräften. „Ihnen gebührt der Dank der Bürgerinnen und Bürger der Stadt für Ihr beson­de­res Engagement.”

Es kamen keine Einsatzkräfte durch das Sturmtief „Sabine” in Grevenbroich zu scha­den. Da aktu­ell wei­ter­hin amt­li­che Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunden für Grevenbroich vor­lie­gen, sol­len sich die Menschen im Freien wei­ter­hin sehr umsich­tig ver­hal­ten. Es kön­nen wei­ter­hin lose Äste, Dachziegel oder ande­ren Gegenständen herabfallen.

Mit Anbruch des Tages wer­den wei­tere Gefahrenstellen auf­tre­ten, die von der Feuerwehr abge­ar­bei­tet wer­den. Wir berich­ten dazu bedarfs­weise weiter.

Erstmeldung Einsätze Sturm „Sabine” Feuerwehr Grevenbroich

Rund vier Stunden nach dem Auftreten der ers­ten hef­ti­ge­ren Böen des Sturms Sabine zieht die Feuerwehr Grevenbroich eine erste Zwischenbilanz zur Einsatzlage.

Insgesamt stellt sich die Situation bis­her glück­li­cher­weise als weni­ger dra­ma­tisch dar, als zunächst ange­nom­men. Die rund 140 haupt- und ehren­amt­li­chen Einsatzkräfte haben zwi­schen 17 und 21 Uhr gut 15 Sturmeinsätze abge­ar­bei­tet. Dabei han­delte es sich pri­mär um lose Äste und Zweige sowie meh­rere lose Dachplanen und ‑zie­gel. 

Als die Zahl der Einsätze gegen 17 Uhr merk­lich zunahm, hatte die Einsatzleitung Stadtalarm für alle Kräfte der Grevenbroicher Wehr aus­ge­löst. Daraufhin fuh­ren alle Helfer die Hauptwache an und rück­ten von dort aus zu den ver­schie­de­nen Einsatzstellen im gesam­ten Stadtgebiet aus.

Die Feuerwache Grevenbroich mit rund 150 Haupt- und ehren­amt­li­chen Kameraden besetzt. Foto: Feuerwehr

Bürgermeister Klaus Krützen, der die haupt- und ehren­amt­li­chen Helfer auf der Wache besuchte, dankte für die große Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer. „Es gibt weiß Gott ange­neh­mere Freizeitbeschäftigungen als den Sonntagabend auf der Feuerwache zu ver­brin­gen und Sturmschäden abzu­ar­bei­ten“, so Krützen. „Die Bürgerinnen und Bürger von Grevenbroich kön­nen stolz und dank­bar sein, so enga­gierte und moti­vierte Einsatzkräfte zu haben.“

Nachdem der Wind im Abendverlauf deut­lich abflaute, wurde die Einsatzbereitschaft auf der Hauptwache wie­der auf­ge­löst und die ehren­amt­li­chen Helfer wie­der in ihre Gerätehäuser ver­legt. Weitere Einsätze im Laufe der Nacht wer­den nun vor­erst wie­der dezen­tral abgearbeitet. 

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