Neusser Ehrenamtler mit höchs­ter Auszeichnung des Johanniter-​Ordens geehrt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss –Über 250 gela­dene Gäste aus Politik, Kirche, Verwaltung, Wirtschaft und befreun-​deten Hilfsorganisationen besuch­ten den Neujahrsempfang der Johanniter aus NRW, der dies­mal in der Stadt Solingen stattfand.

Der Schwerpunkt des Tages und des Festvortrages von NRW-​Innenminister Herbert Reul lagen auf dem Katastrophenschutz, dem ein­zig­ar­ti­gen System zum Schutz von Gesundheit und Leben der Bevölkerung in Deutschland, das kom­plett von spe­zia­li­sier­ten Ehrenamtlichen getra­gen wird und bei Naturkatastrophen, Großschadensereignissen und gro­ßen Evakuierungen zum Einsatz kommt.

Mitglieder des Landesvorstandes Hans von Tiesenhausen und Udo Schröder-​Hörster nah­men Ehrungen ver­dien­ter Johanniter vor. Marion Schneider und Ulrich Hoffmann erhiel­ten die Verdienstmedaille des Landesvorstandes bevor der Neusser Dieter Guderley mit der höchs­ten Auszeichnung geehrt wurde, die ehren­amt­li­chen Johannitern zu Teil wer­den kann, der Ehrennadel mit Band des Johanniterordens mit der Urkunde des Herrenmeisters des Ordens Oskar Prinz von Preussen.

Ich freue mich sehr, diese Ehrung für meine Dienste zu erhal­ten und nehme sie stell­ver­tre­tend auch für alle in Empfang, die mich bei vie­len Aufgaben, Aktionen und Ideen tat­kräf­tig unter­stützt haben, denn viele Dinge sind nur gemein­sam zu schaffen.“ 

Der mitt­ler­weile sech­zig­jäh­rige ist seit fast drei­und­vier­zig Jahren bei den Johannitern aktiv. Seine Anfangsjahre waren von der Mitarbeit im Katastrophenschutz, Rettungsdienst und Jugendarbeit geprägt. So war er im regio­na­len Sanitätszug als Gruppen- und Zugführer tätig und spä­ter als Bereitschaftsführer zustän­dig für die ehren­amt­li­chen Helferinnen und Helfer in die­ser Einheit, sowie den drei Sanitätszügen, die die Johanniter neben einem Instandsetzungstrupp und einer Betreuungsstelle im Katastrophenschutz bereit hielten.

Neben die­ser Aufgabe war er auch über ein Jahrzehnt als Fahrer im Rettungsdienst der Stadt Neuss enga­giert, zunächst von der Römerwache in Vogelsang und spä­ter von den Wachen an der Rheydter Straße und schließ­lich der Lehrrettungswache Neuss-​Mitte, wo er auch ein Jahr lang ehren­amt­lich den Baby-​Notarztwagen mit besetzte.

Wenn man ihn heute noch im Rettungsdienst antrifft, dann höchs­tens als Praktikant z.B. auf dem Rettungswagen, den seine Tochter als Rettungssanitäterin ab und zu besetzt, wenn sie nicht im Krankenhaus arbeitet.

Für die Zukunft hat Dieter Guderley noch einige Pläne, gemein­sam mit ande­ren arbei­tet er im Jugendring Neuss an der Weiterentwicklung eines Konzeptes Kinder und Jugendliche an die „Blaulichtverbände“ und ihre Arbeit her­an­zu­füh­ren, was im letz­ten Jahr schon mit einem Jugendblaulichttag umge­setzt wurde und eine Fortsetzung in einem ande­ren Format erfah­ren soll.

Dieter Guderley (4.v.li.) mit Landesvorstand Udo Schröder-​Hörster (li.), Ministerialdirigentin Cornelia de la Chevallerie (2.v.li.), Innenminister Herbert Reul (Bildmitte) und Landesvorstand Hans von Tiesenhausen. Foto: Tobias Eilers
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