Vorbereitung für Aufwertung des „Strategischen Bahndamms” beginnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Der soge­nannte „Strategische Bahndamm“ liegt als lini­en­hafte, über 13 Kilometer lange durch­gän­gige Struktur, in der offe­nen Agrarlandschaft des Rhein-​Kreises Neuss. 

Der vor über 100 Jahren auf­ge­schüt­tete, aber nicht in die Nutzung über­führte Bahndamm, ist eines der weni­gen natur­na­hen Landschaftselemente und hat eine ent­spre­chende Bedeutung als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Er stellt gleich­zei­tig eine wich­tige funk­tio­nale Beziehung zwi­schen den Ortschaften ent­lang des Bahndamms und dem Zentrum Rommerskirchen her. Für die Bewohner hat der Bahndamm eine hohe Bedeutung für die Naherholung.

Mit dem Projekt soll der Strategische Bahndamm auf dem Gebiet der drei Kommunen Rommerskirchen, Grevenbroich und Neuss sowohl für die Belange von Naturschutz, als auch für die Naherholung und als Ortsverbindung auf­ge­wer­tet werden.

Um beide Funktionen – Verbindungsweg und Naherholungsraum – erfül­len zu kön­nen, feh­len wich­tige Grundlagen. So ist der Bahndamm für Erholungssuchende der­zeit nicht durch­gän­gig begeh-​/​befahrbar, Kreuzungen mit Straßen und land­wirt­schaft­li­chen Flurwegen sind zum Teil nur schwer pas­sier­bar. Die Zugänge sind zum Teil für Radfahrer, für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung nicht geeig­net. Die Wege sind für eine Nutzung als Fuß- und Radweg in Teilbereichen zu schmal und bei Nässe schlecht nutzbar.

Deshalb sol­len an den Zugängen zum Bahndamm Rampen ange­legt wer­den. Der Weg selbst muss für eine durch­gän­gige Befahrbarkeit mit dem Fahrrad ver­brei­tert und als was­ser­ge­bun­dene Decke aus­ge­baut werden.

In Kürze begin­nen die vor­be­rei­ten­den Arbeiten für den spä- teren Ausbau, die bis Ende Februar durch­ge­führt wer­den. Dabei han­delt es sich um Fällarbeiten, Schnittmaßnahmen und das Anbringen von Nisthilfen für Fledermäuse und Vögel.

So müs­sen für die geplan­ten acht Rampen ebenso Bäume gefällt wer­den, wie in dem Teilbereich zwi­schen Hermeshof und dem Bahnhof. Auf die­sem Teilstück wird erst­mals über­haupt ein Weg entstehen.

Auch ent­lang der 13 km lan­gen Wegestrecke beid­seits des bestehen­den Weges Stangenholz und Unterwuchs zurück­ge­schnit­ten wer­den. Zudem müs­sen ein­zelne Bäume gefällt wer­den. Dies dient dazu, den bereits bestehen­den Weg auf dem Strategischen Bahndamm auf eine durch­gän­gige Regelbreite von 2,50 Metern zu brin­gen. Der Ausbau des Weges erfolgt als was­ser­ge­bun­dene Decke – es wird also nicht asphaltiert.

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