Neusser Modell“ geplant: Kinder und Jugendliche sol­len stär­ker an der Politik betei­ligt werden

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Kinder und Jugendliche in Neuss sol­len stär­ker an der Politik betei­ligt wer­den. Dazu soll es ein „Neusser Modell“ geben. Mit einem ent­spre­chen­den Antrag will die CDU einen län­ge­ren Diskussionsprozess in der Neusser Politik zu einem erfolg­rei­chen Abschluss führen.

Der Jugendhilfeausschuss hat sich in der Vergangenheit mehr­fach und inten­siv mit der Frage befasst, ob und wie Kinder und Jugendliche ver­stärkt an poli­ti­schen Prozessen betei­ligt wer­den kön­nen. Zuletzt hat er dazu im Oktober 2019 eine Anhörung durch­ge­führt. „Bei die­ser Anhörung wur­den ver­schie­dene Beteiligungsformate aus ande­ren Städten präsentiert.

Wenn auch die dort genann­ten Beispiele jedes für sich beein­dru­ckend waren, so ist in der Gesamtschau jedoch klar gewor­den: Es gibt nicht ein Beteiligungsformat, das für alle Städte glei­cher­ma­ßen geeig­net ist“, erklärt der CDU-​Jugendpolitiker Thomas Kaumanns. Seine Lösung: „Wir las­sen die Kinder und Jugendlichen sel­ber ein Modell ent­wi­ckeln! Wir wol­len ein Format fin­den, das von allen Beteiligten so akzep­tiert und gelebt wird, dass es zum Erfolg wird.“

Damit mög­lichst viele Kinder und Jugendliche mit­ma­chen, setzt Kaumanns auf die Hilfe von Jugendzentren, Jugendverbänden und Schulen. „Dort sind Kinder und Jugendliche in ihren all­täg­li­chen Lebenswelten, dort kön­nen wir sie gut errei­chen. Hier wirkt Mitbestimmung sehr stark.“ Sie sol­len im Laufe des Jahres pla­nen und erpro­ben, wie Beteiligung in Neuss gelin­gen kann.

Inhaltliche Vorgaben soll es nicht geben, nur drei Ziele for­mu­liert der Antrag. Es geht nicht nur um stär­kere poli­ti­sche Beteiligung, son­dern auch darum, junge Menschen über Kommunalpolitik und deren Abläufe bes­ser und inter­ak­ti­ver zu infor­mie­ren. Außerdem sol­len im Rahmen eines „Jugend-​Checks“ die Belange von Kindern und Jugendlichen bei poli­ti­schen Entscheidungen benannt und berück­sich­tigt werden.

(73 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)