Kreisleitstelle: Feuerwehr und Rettungsdienst rück­ten fast 81 000 Mal aus

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Rhein-​Kreis Neuss – Schlaganfall, Atemnot, Brand in der Wohnung: In solch einem Notfall soll­ten Betroffene schnell die Nummer 112 wäh­len.

Marcus Mertens, Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung des Rhein-​Kreises Neuss, weist zum Tag des Europäischen Notrufs am 11. Februar dar­auf hin, dass diese Nummer in allen Ländern der Europäischen Union ein­heit­lich ist. „Die 112 ist vor­wahl­frei, kos­ten­los und ver­bin­det den Anrufer mit der ört­li­chen Notrufzentrale. Die alar­miert dann sofort Feuerwehr oder Notarzt“, erläu­tert Mertens.

Im Rhein-​Kreis Neuss gehen alle Notrufe bei der inte­grier­ten Leitstelle für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz ein. Insgesamt 80.929 Mal rück­ten im letz­ten Jahr Rettungsdienste und Feuerwehren aus. Die Feuerwehren im Kreisgebiet ver­zeich­ne­ten 2019 ins­ge­samt 7.003 Einsätze. Häufig stan­den dabei tech­ni­sche Hilfeleistungen im Vordergrund, von der Personenrettung bei Verkehrsunfällen bis zum Sturmeinsatz bei abge­knick­ten Bäumen. 47.102 Mal schickte die Leitstelle im ver­gan­ge­nen Jahr den Notfall-​Rettungswagen los und orga­ni­sierte ins­ge­samt 26.824 Krankentransporte.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke wür­digt die Arbeit der Ehren- und Hauptamtler: „Hunderte Einsatzkräfte ste­hen täg­lich, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, im Dienst für unsere Sicherheit und für unsere Gesundheit. Dies ver­dient unse­ren Respekt, unse­ren Dank und unsere Anerkennung.“ Es sei gut zu sehen, dass die Feuerwehren, die Kreisleitstelle, die Polizei und die Hilfsorganisationen im Kreis seit Jahren bewährt zusam­men arbei­ten – und dass die Helfer immer zur Stelle seien, wenn Hilfe benö­tigt werde.

Von der Kreisleitstelle am Hammfelddamm in Neuss aus koor­di­nie­ren ins­ge­samt 25 Disponenten – alles erfah­rene Feuerwehrleute und aus­ge­bil­dete Rettungsassistenten – im Schichtdienst die Einsätze der Feuerwehren und Rettungsdienste von Dormagen bis Meerbusch. Mit Hilfe einer struk­tu­rier­ten Abfrage ermit­teln die Disponenten im Gespräch mit dem Anrufer, wo Hilfe benö­tigt wird, und alar­mie­ren bei Bedarf die Feuerwehrkräfte und Helfer im Rettungsdienst.

Verbessert wor­den ist die Kommunikation zwi­schen Notfallzeugen und der Leitstelle mit der Technologie von „EmergencyEye“. Diese Software wird seit andert­halb Jahren erfolg­reich in der Kreisleitstelle ein­ge­setzt und erlaubt dem Disponenten den Fernzugriff auf das Smartphone des Anrufers. Dadurch kann der Leitstellenmitarbeiter nicht nur den Einsatz orten, son­dern auch eine sta­bile Videoverbindung auf­bauen. Diese Technik hat sich im Rahmen eines Pilotprojekts in der Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss bewährt und ist schon jetzt so gefragt, dass sie bun­des­weit in immer mehr Leitstellen zum Einsatz kommt.

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