Falsche Polizeibeamte – Senioren las­sen sich nicht beirren

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss/​Meerbusch (ots) Immer wie­der wer­den Menschen Betrugsopfer am Telefon. Das Ziel der Betrüger: Geld oder per­sön­li­che Daten. 

Seien Sie vor­sich­tig bei Anfragen am Telefon, bei frem­den Besuchern an der Haustür und auch bei omi­nö­sen Anschreiben per Mail oder per Brief. Schnell abge­blitzt ist aller­dings ein Telefonbetrüger, der am Mittwochnachmittag (05.02.) bei einer älte­ren Dame aus Meerbusch anrief.

Der Unbekannte stellte sich als angeb­li­cher Mitarbeiter der Polizei vor und erzählte die übli­che Geschichte von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Als er die über 90-​Jährige schließ­lich fragte, ob sie allein wäre, platzte es aus der auf­ge­klär­ten Seniorin her­aus. Mit deut­li­chen Worten erklärte sie dem Mann am ande­ren Ende der Leitung, dass er sich offen­sicht­lich die „Falsche” für seine Machenschaften aus­ge­sucht hätte.

Aufgrund der Berichterstattungen in den Medien wisse sie genau, wel­che Betrugsabsichten er im Schilde führe. Der Unbekannte been­dete das Telefonat abrupt und die Seniorin infor­mierte die „rich­tige” Polizei.

Im glei­chen Zeitraum erhiel­ten noch zwei wei­tere Senioren aus dem Raum Meerbusch ähn­lich gela­gerte Anrufe von einem ver­meint­li­chen Kriminalbeamten. Auch hier reagier­ten die über 80-​Jährigen äußerst sen­si­bel. Sie been­de­ten die Telefonate, als sie den Betrugsversuch bemerk­ten, so dass die Täter mit ihrem Vorhaben schei­ter­ten. Die Polizei wurde ver­stän­digt. Das zustän­dige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei warnt: Lassen Sie sich nicht am Telefon zur Herausgabe von Geld, Wertsachen oder per­sön­li­chen Daten nöti­gen. Es han­delt sich bei sol­chen Anrufern auf kei­nen Fall um Polizeibeamte wohl­mög­lich aber um Telefonbetrüger. Wer der­ar­tig kon­tak­tiert wird, sollte ein­fach auf­le­gen und kei­nes­falls Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300–0) wenden.

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