Das Kreisumweltamt infor­miert: Hecken und Büsche noch bis Ende Februar schneiden

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Wer seine Hecken und Büsche schnei­den will, hat dazu nur noch bis Ende Februar Zeit. Darauf weist das Kreisumweltamt hin. 

Dezernent Karsten Mankowsky erläu­tert, dass die Nist- und Brutzeit von Anfang März bis ein­schließ­lich September dau­ert: „In die­ser Zeit ist es ver­bo­ten, Hecken und auch Büsche zu roden oder radi­kal zurückzuschneiden.“

Dies gilt auch inner­halb von Ortschaften, denn Hausgärten sind wich­tige Lebensräume: Hecken bie­ten klei­nen Tieren und Vögeln nicht nur Nist- und Versteckmöglichkeiten; sie sind außer­dem wäh­rend der Blütezeit zusam­men mit ande­ren Gartenpflanzen Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und viele andere Insekten.

Erlaubt sind ab März nur scho­nende Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses. Ausnahmen gel­ten für behörd­lich ange­ord­nete oder zuge­las­sene Maßnahmen, die nicht zu einer ande­ren Jahreszeit durch­ge­führt wer­den kön­nen, und zum Beispiel für Bäume auf gärt­ne­risch genutz­ten Flächen und im Wald.

Außerdem macht das Umweltamt dar­auf auf­merk­sam, dass Vogelnester auch an Häusern nicht ein­fach ent­fernt wer­den dür­fen. Wer zum Beispiel Fassadenarbeiten an sei­ner Hauswand plant, kann erst mit den Arbeiten begin­nen, wenn das Nest nicht mehr bewohnt ist. Die Entnahme dau­er­haf­ter Niststätten, wie zum Beispiel von Schwalbennestern, bedarf einer Ausnahme der Unteren Naturschutzbehörde. Verstöße gegen die Schutzbestimmungen sind Ordnungswidrigkeiten, die zu einer Geldbuße füh­ren können.

Weitere Infos zum Naturschutz gibt es bei der Unteren Naturschutzbehörde im Amt für Umweltschutz des Rhein-​Kreises Neuss unter den Rufnummern 02181 601‑6842 oder ‑6846.

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