VDK mit Wanderausstellung – Start ins Jahr beim Bürgerfrühschoppen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Aus Anlass sei­nes 100-​jährigen Bestehens hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) die Wanderausstellung „Europa, der Krieg und ich“ gestaltet.

Diese wird vom 6. Februar bis zum 25. Februar 2020 im Atrium des Kaarster Rathauses zu sehen sein. Zur Eröffnung der Ausstellung mit anschlie­ßen­dem klei­nen Empfang sind alle inter­es­sier­ten Bürger am 6.Februar um 18.00 Uhr herz­lich eingeladen.

Im Rahmen die­ser Veranstaltung wer­den lang­jäh­rige Spendensammler durch die Verleihung von Ehrennadeln durch den VDK geehrt.

Die Ausstellung spannt den wei­ten Bogen vom Beginn der Kriegsgräberfürsorge, über die Folgen des mas­sen­haf­ten Sterbens in den bei­den Weltkriegen, bis hin zu der „Versöhnung über den Gräbern“ und dem Beginn eines gemein­sa­men euro­päi­schen Gedenkens. Die Ausstellungsbesucher kön­nen sich mit ins­ge­samt 21 inhalt­li­chen Schwerpunkten auseinandersetzen.

Dazu gehö­ren bei­spiels­weise die Gründungsphase des VDK in der Weimarer Republik, die Andienung an das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gewaltregime, die Kontinuitäten und Brüche nach 1945 sowie das erwei­terte Aufgabenfeld nach der Öffnung Osteuropas. Es geht um die Toten-​Umbettung und Identifizierung, Gestaltung von Kriegsgräberstätten, natio­nale und inter­na­tio­nale Zusammenarbeit und Fragen der Erinnerungskultur.

Die 100-​jährige Geschichte des VDK ist untrenn­bar mit den Folgen der bei­den Weltkriege des 20. Jahrhunderts ver­bun­den. Gegründet im Dezember 1919 als Verein zur Pflege der Soldatengräber des Ersten Weltkrieges, über­nahm der VDK im Laufe des 20. Jahrhunderts zunächst die Aufgabe, sich um die Gräber der gefal­le­nen deut­schen Soldaten und um die Betreuung der Angehörigen zu küm­mern. Heute pflegt der VDK die Gräber aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, das öffent­li­che Gedenken und mahnt durch viel­fäl­ti­ges Engagement für den Frieden.

Foto: VDK
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