Falsche Jugendamtsmitarbeiter in Neuss unter­wegs – Polizei ermit­telt wegen Amtsanmaßung – Fahndung

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Neuss (ots) Die Stadt Neuss berich­tete mit Pressemitteilung vom 28.01.2020 über fal­sche Jugendamtsmitarbeiter, die in Neuss unter­wegs waren. Eine Anzeige mög­li­cher Opfer lag zunächst nicht vor.

Am Donnerstagnachmittag (30.01.) ist es der Polizei gelun­gen, Kontakt zu mög­li­chen Zeugen auf­zu­neh­men. Der Sachverhalt stellt sich bis­lang wie folgt dar:

Eine Zeugin hatte am Dienstag (28.1.), gegen 7:35 Uhr, an der Vogelsangstraße beob­ach­tet, dass sich zwei Frauen vor der Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus befan­den.

Die bei­den hät­ten an einer Tür geklopft und geklin­gelt. Aus der Wohnung sei keine Reaktion erfolgt, weil offen­bar nie­mand zu Hause war. Die bei­den Frauen hät­ten geru­fen, dass sie vom Jugendamt seien und baten um Einlass. Die Zeugin konnte außer­dem sehen, dass sich im Erdgeschoss, vor der Haustür, ein unbe­kann­ter Mann mit einer schwar­zen Aktenmappe befun­den habe.

Nachdem aus der Wohnung keine Reaktion erfolgt sei, habe das Trio die Örtlichkeit ver­las­sen, ohne in die betref­fende Wohnung zu gelan­gen.

Nach Angaben der Stadt Neuss han­delt es sich bei den drei Personen nicht um Mitarbeiter des Jugendamtes. Die Motivation des ver­däch­ti­gen Trios ist bis­lang unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Amtsanmaßung auf­ge­nom­men.

Folgende Personenbeschreibung liegt vor:

  • Eine Frau sei schlank und trage blonde schul­ter­lange Haare. Sie sei circa 167 Zentimeter groß, sprach Deutsch mit Akzent.
  • Die zweite Frau sei klei­ner (circa 160 Zentimeter) und stark geschminkt gewe­sen. Sie sei „pum­me­lig” und trug schwarze kurze Haare.
  • Der Mann im Erdgeschoss habe eine Körpergröße von circa 187 Zentimetern. Er trug eine Kappe, schwarze Jacke und blaue Jeans sowie eine schwarze Aktenmappe.

Mögliche Zeugen, die Angaben zur Identität der drei Verdächtigen machen kön­nen, wer­den um einen Anruf beim Kriminalkommissariat 22 in Neuss gebe­ten (Telefon 02131 3000).

Sofern Fremde bei Ihnen vor­stel­lig wer­den, rät die Polizei: Bei angeb­li­chen Amtspersonen las­sen Sie sich den Ausweis zei­gen, rufen Sie gege­be­nen­falls selbst bei der Behörde an. Suchen Sie die Nummer dazu selbst her­aus.

In allen Fällen gilt: infor­mie­ren Sie die Polizei (110), wenn Ihnen ein Anruf oder ein unan­ge­kün­dig­ter Besuch ver­däch­tig vor­kommt.

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