Bäume in Gemeinde sind in gutem Zustand

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – „Ich habe mir mehr als tau­send Bäume ange­schaut“, berich­tet Dipl. Ing. Petra Ditzen im Rat der Gemeinde, „dabei wird zwi­schen Standsicherheit und Vitalität unterschieden.“ 

Denn Bäume, die auf gemein­de­ei­ge­nen Grundstücken ste­hen, müs­sen regel­mä­ßig auf ihre Verkehrssicherheit über­prüft wer­den. In der Gemeinde Rommerskirchen sind das ins­ge­samt 1.500 Bäume, die inner­halb einer Sichtkontrolle zwei­mal pro Jahr (belaubt und unbe­laubt) begut­ach­tet werden.

Die Bäume im Gemeindegebiet sind in einem sehr gepfleg­ten Zustand“, lobt Ditzen, die vom Bauausschuss zur Baumkontrolle beauf­tragt wurde, „die meis­ten Maßnahmen müs­sen wir an den Friedhöfen anwen­den, weil vor allem in die­sem Bereich alte Bäume mit Totholz ste­hen.“ Aber auch der Pilzbefall mache den Bäumen in Rommerskirchen zu schaffen.

25 Prozent des Baumbestandes wird bei dem jet­zi­gen Klima im Sommer Probleme haben“, lau­tet ihre Prognose, „und weil es noch keine end­gül­ti­gen Forschungsergebnisse gibt, wel­che Bäume sich in den Hitzeperioden am bes­ten eig­nen, kann ich auch keine Empfehlung über eine Nachpflanzung geben.“ so Ditzen. Vor allem auch die hei­mi­sche Esche sei in Rommerskirchen gefährdet.

Lediglich Ahorn- und Lindenbäume seien noch nicht allzu sehr von dem Klima beein­träch­tigt. Erschreckende Nachrichten, die Ditzen da am ver­gan­ge­nen Mittwoch wäh­rend der Ratssitzung ver­kün­den musste. „Ist der Kastanienbaum für Deutschland für immer tot?“, fragt daher auch ein Ratsmitglied.

Doch hier kann Ditzen dann doch beru­hi­gen: „Die Kastanie ist momen­tan sehr anfäl­lig für ein Bakterium, das kein Pilz ist, den Baum aber sehr schwächt und ihn für Pilze anfäl­lig macht – gerade wenn die Bäume Stresssituationen aus­ge­setzt sind, wie zum Beispiel an der Straße. Resultierend heißt das, Kastanien eig­nen sich der­zeit nicht als Straßenbäume.“

Die erfor­der­li­chen Maßnahmen sind nach Prioritäten ein­ge­stuft. Dringend not­wen­dige Fällungen sind zum Teil bereits aus­ge­führt worden.

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