Nicht alle Fördermittel abge­ru­fen: Kreis bewil­ligt in 2019 mehr als 17 Millionen Euro für Wohnungsbau

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Wohnraumförderung des Rhein-​Kreis Neuss hat in 2019 ins­ge­samt 17,2 Millionen Euro Landesmittel zur Förderung von preis­güns­ti­gem Wohnraum bewil­ligt. Damit kann der Bau von ins­ge­samt 164 Wohneinheiten geför­dert werden.

Mit der Förderung leis­ten wir einen Beitrag zur Schaffung von preis­güns­ti­gem Wohnraum in unse­rem Kreis“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Seit 2008 hat der Rhein-​Kreis Neuss ins­ge­samt 267 Millionen Euro für sozia­len geför­der­ten Wohnraum bewil­ligt. Hiervon konn­ten gut 2 500 Wohneinheiten gebaut werden.

Dabei bedau­ert Petrauschke, dass in 2019 das vom Land zur Verfügung gestellte Förderbudget von 26,4 Millionen Euro nicht voll aus­ge­schöpft wer­den konnte. „Wir haben im Rhein-​Kreis Neuss einen hohen Bedarf an preis­güns­ti­gen Wohnraum. Um die­sen zu decken, ste­hen aus­rei­chend Fördermittel zur Verfügung“, erläu­tert Petrauschke und weist dar­auf hin, dass noch nie ein Antrag wegen nicht aus­rei­chen­der Fördermittel abge­lehnt wer­den musste.

Vielmehr benö­ti­gen wir in wei­ten Teilen des Kreises einen Akteur, der sich gezielt um die Schaffung von preis­güns­ti­gen Wohnraum küm­mert. Der Kreis ist gewillt, sich ein­zu­brin­gen“, so der Landrat mit Blick dar­auf, dass ledig­lich die Stadt Neuss über eine eigene Wohnungsbaugesellschaft ver­fügt. Hierbei ist sich Petrauschke auch mit Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Mertens einig. „Die Zahlen zei­gen erneut, dass auf dem Wohnungsmarkt etwas pas­sie­ren muss“, machen die bei­den Hauptverwaltungsbeamten deutlich.

Der neue Regionalplan sieht umfang­rei­che Flächen für Wohnungsbau vor, wei­tere sind bereits in Planung. Diese gilt es nun umzu­set­zen“, so Petrauschke, der auch Vorsitzender des für die Aufstellung des Regionalplanes zustän­di­gen Regionalrates Düsseldorf ist.

Die in 2019 bewil­lig­ten Fördermittel ver­tei­len sich wie folgt auf die kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen:

  • Stadt Neuss: 9 Millionen Euro für 91 Wohneinheiten
  • Stadt Korschenbroich: 3,3 Millionen Euro für 27 Wohneinheiten
  • Stadt Meerbusch: 2,7 Millionen Euro für 27 Wohneinheiten
  • Stadt Dormagen: 962 000 Euro für 10 Wohneinheiten
  • Stadt Grevenbroich: 560 000 Euro für 5 Wohneinheiten
  • Stadt Kaarst: 340 000 Euro für 2 Wohneinheiten
  • Stadt Jüchen: 225 000 Euro für 2 Wohneinheiten
  • Gemeinde Rommerskirchen: kein bewil­lig­ter Förderantrag

Die Wohnraumförderung des Rhein-​Kreises Neuss berät inter­es­sierte Bauherren unter der Telefonnummer 0 21 81/​601 6363 über Fördermöglichkeiten.

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