Präsident des Landtags besucht Jüchener Schüler

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – André Kuper, Präsident des Landtags NRW, besuchte am ver­gan­ge­nen Freitag das Schulzentrum in Jüchen. In der Aula der Gesamtschule erwar­te­ten ihn ca. 200 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Gesamtschule um Fragen an ihn zu rich­ten und ins Gespräch zu kommen. 

Besonders gut vor­be­rei­tet hatte sich das 4‑köpfige Moderatorenteam um Fragen zu den ins­ge­samt vier Themenblöcken „Politik heute“, „Klimaschutz/​Klimapolitik“, „Bildung und Digitalisierung“ und „Mobilität und Wirtschaft“ stel­len zu können.

Nach einem kur­zen Impulsvortrag zu den Aufgaben und der Arbeit im Landtag durch Karina Krusenbaum aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Landtagsverwaltung NRW run­dete Andrè Kuper den ein­füh­ren Teil damit ab, indem er auf die Tätigkeit der Abgeordneten, beson­ders auf ihre Arbeit in einem soge­nann­ten Arbeitsparlament und in den Wahlkreisen einging.

Im ers­ten Themenblock „Politik heute“ rich­te­ten die Teilnehmer durch­aus kri­ti­sche Fragen, z.B.: Wie wirkt man dem stei­gen­den Rechtsdruck ent­ge­gen? an den Präsidenten. Beim Thema „Klimaschutz/​Klimapolitik“ folg­ten Fragen zur Mobilitätwende und der all­ge­mei­nen Klimapolitik. Die mit Abstand meis­ten Fragen wur­den zu den Bereichen „Bildung und Digitalisierung“ gestellt. Hier reich­ten die Fragen nach der Beseitigung des Lehrermangels bis hin zur Inklusion und der Umsetzung der Digitalisierung. Im letz­ten Block „Wirtschaft und Mobilität“ stand der bri­ti­sche Brexit und seine Auswirkungen im Mittelpunkt.

Der Dank von Bürgermeister Harald Zillikens ging bei der Verabschiedung nicht nur an André Kuper, son­dern auch an das Moderatorenteam. Für ihn beson­ders wich­tig war sein Hinweis, dass im Rahmen des Strukturwandels mög­lichst viele Arbeitsplätze in Jüchen ent­ste­hen sol­len. André Kuper ver­ab­schie­dete sich mit dem Appell an das Plenum, das „Demokratie nicht selbst­ver­ständ­lich“ ist und oft diverse Meinungen gestreut wer­den, wes­halb freier Journalismus beson­ders wich­tig ist und ansons­ten Politik beein­fluss­bar ist. Sein abschlie­ßen­des Lob ging ins­be­son­dere an das 4‑köpfige Team für die „Perfekt vor­be­rei­tete Veranstaltung“, so Kuper.

Harald Zillikens 3.v.l. und André Kuper 4. v.l. mit den 4 SchülerInnen des Moderationsteams. Foto: Stadt
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