Trassenpflege unter Hochspannungsfreileitungen im Neusser Stadtgebiet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Verteilnetzbetreiber Westnetz beginnt Anfang Februar mit Trassenpflegearbeiten im Neusser Stadtgebiet ent­lang von Hochspannungsfreileitungen. 

Die Trassenpflegearbeiten sind erfor­der­lich, um einen aus­rei­chen­den Abstand zwi­schen Leiterseil und Vegetation zu schaf­fen bezie­hungs­weise wie­der­her­zu­stel­len. Umgestürzte Bäume oder abge­bro­chene Äste kön­nen Betriebsstörungen im Stromverteilnetz ver­ur­sa­chen. Aber auch Bäume, die in die Leitungen hin­ein­wach­sen, kön­nen zu Versorgungsunterbrechungen führen.

Westnetz ver­folgt dabei die Grundsätze des öko­lo­gi­schen Trassenmanagements, bei dem bestehende Biotope so gepflegt wer­den, dass der Leitungsbetrieb nicht gestört wird und sich gleich­zei­tig die Naturräume auf den Trassen lang­fris­tig ent­wi­ckeln können.

Die erfor­der­li­chen Arbeiten sind mit den zustän­di­gen Behörden, wie Grünflächenamt, Amt für Liegenschaften, Forstamt und untere Naturschutzbehörde, sowie den Eigentümern und Pächtern abge­stimmt. Sie dau­ern bis Ende Februar 2020 und fin­den werk­tags zu den übli­chen Arbeitszeiten statt.

Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt unter­halb der 110.000 Volt-​Stromleitung im Bereich Sandhofsee an der Trasse, die vom Neusser Hafen nach Norf führt und bei den Kleingärten links und rechts der Gladbacher Straße bis zum Industriegebiet Xantener Straße. Außerdem wird die Trassenpflege im Gebiet des Südparks bis zum Industriegebiet Moselstraße und an der Kaarster Straße bis zur Autobahn A 52 durchgeführt.

Für Behinderungen im Baustellenbereich bit­tet das Unternehmen um Verständnis.

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