Falsche Polizeibeamte aktiv – Aktuelle Warnung vor Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch (ots) Am Mittwochvormittag (15.01.) mel­de­ten sich zwei Neusserinnen und eine Meerbuscherin im Alter zwi­schen 60 und 80 Jahren bei der Polizei, die alle im Zeitraum zwi­schen 10 Uhr und 10:30 Uhr von angeb­li­chen Polizeibeamten ange­ru­fen wurden. 

Die unbe­kann­ten männ­li­chen Anrufer, die sich als ver­meint­li­che Polizeibeamte wahl­weise mit dem Namen „Becker”, „Krüger” oder „Krieger” vor­stell­ten, erzähl­ten jeweils die übli­che Geschichte mit der Festnahme von Einbrechern in der Nachbarschaft und einer Liste, auf der die Namen der Angerufenen stün­den, die sie nun war­nen wollten.

Die Frauen wur­den nach ihren Vermögensverhältnissen gefragt oder es wurde behaup­tet, auch bei der Bank arbeite ein Betrüger. In allen Fällen gin­gen die unbe­kann­ten Tatverdächtigen leer aus, denn die drei Damen reagier­ten rich­tig: Misstrauisch gewor­den gaben sie weder per­sön­li­che Informationen zu ihren Vermögensverhältnissen preis oder lie­ßen sich auf die Anrufer ein. Sie been­de­ten das Gespräch und kon­tak­tier­ten die echte Polizei.

Solche Betrugsversuche kom­men immer wie­der vor, und manch­mal sind sie lei­der auch erfolg­reich. „Das kann mir nicht pas­sie­ren!” ist leicht gesagt. Es kann jeden tref­fen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, über­rum­peln ihre Opfer oder set­zen sie gezielt unter Druck – mit unter­schied­li­chen Maschen. Eines ist ihnen jedoch gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kom­men, nachzudenken.

Machen Sie sich und Ihren Angehörigen bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertgegenstände und Ihres Bargelds fra­gen und es für Sie „sicher auf­be­wah­ren” wol­len. Geben Sie am Telefon keine per­sön­li­chen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis. Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie Opfer eines Betruges gewor­den sind, ent­we­der über 02131–300‑0 oder über den Notruf 110.

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