Erfolgsmodell Mängelmelder

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Bereits seit 10 Jahren gibt es in Rommerskirchen die Möglichkeit, defekte Straßenbeleuchtungen digi­tal der Gemeinde zu melden. 

Die Bürgerinnen und Bürger kön­nen auf der Homepage der Gemeinde über einen Link „Mängelmelder” direkt auf den Button „Straßenbeleuchtung defekt” zugrei­fen und die defekte Leuchte schnell und unkom­pli­ziert mel­den. Die Meldungen gehen dann zeit­gleich bei Innogy, bei der Gemeinde und auch beim Vertragsunternehmer ein.

Von die­sen Stellen aus wird dann die Fehlerbeseitigung ver­an­lasst und koor­di­niert, sodass zeit­nah der Schaden repa­riert wer­den kann. Einzelne Leuchten wer­den in der Regel inner­halb von 5 Arbeitstagen repa­riert, bei grö­ße­ren Schäden, ins­be­son­dere bei Kabelfehlern oder bei feh­len­den Ersatzteilen kann die Schadensbehebung jedoch schon ein­mal län­ger dauern.

Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2010 wur­den bis­her ins­ge­samt fast 2.400 Störungen gemel­det. In den letz­ten Jahren gin­gen durch­schnitt­lich 220 Meldungen pro Jahr ein. Bei den monat­li­chen Meldungen ste­hen die Wintermonate ver­ständ­li­cher­weise an den Spitzenpositionen. Nachdem das Projekt „Straßenbeleuchtung defekt” schon einige Jahre in Betrieb war, folgte im Jahr 2015 das nächste Erfolgsmodell. Der all­ge­meine „Mängelmelder” wurde in Betrieb genommen.

Auch die­ser Mängelmelder ist über die Homepage der Gemeinde oder direkt über das Smartphone zu errei­chen. Hier kön­nen die Bürgerinnen und Bürger sämt­li­che Mängel in den ver­schie­dens­ten Rubriken melden.

Wurde der Mängelmelder im ers­ten Jahr mit 73 Eingaben noch sel­ten in Anspruch genom­men, so stei­gerte sich die Zahl der Meldungen von ca. 200 in 2016 und 2017 auf über 300 im letz­ten Jahr. Gleichzeitig ging im glei­chen Zeitraum die Anzahl der tele­fo­ni­schen Mängelmeldungen deut­lich zurück. Von bis­her ins­ge­samt ein­ge­gan­ge­nen fast 1.100 Mängelmeldungen wur­den 95 % – meist zeit­nah – bereits erle­digt. Weitere zwei Prozent sind aus ver­schie­de­nen Gründen nicht lös­bar. Zurzeit befin­den sich ledig­lich noch 22 Meldungen in der Bearbeitung und drei in der Prüfung.

Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes brin­gen den Mängelmelder täg­lich auf den neus­ten Stand. In der Regel erhält der Meldende umge­hend eine Rückmeldung zum wei­te­ren Vorgehen in Bezug auf die Mängelbeseitigung.

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