Garzweiler – Giftköder ausgelegt

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Durch Unbekannte wur­den in den letz­ten Tagen in Garzweiler offen­bar Giftköder in Form von ver­gif­te­ten Mettenden aus­ge­legt, die von einem Hund gefres­sen wurden. 

Glück im Unglück“ hatte das Tier den­noch. Der Tierhalterin war Gott sei Dank schnell auf­ge­fal­len, dass ihr Hund einen Köder gefres­sen hatte. So konnte er recht­zei­tig durch einen Tierarzt behan­delt und geret­tet werden.

Solche oder ähn­li­che Vorfälle soll­ten auf jeden Fall bei der Polizei zur Anzeige gebracht wer­den. Wenn ein mut­wil­lig aus­ge­leg­ter Giftköder von einem Wirbeltier gefres­sen wird, das Tier stirbt oder erheb­li­che Schmerzen erlei­det, ist der Tatbestand der Tierquälerei erfüllt. Vorsätzliche Tierquälerei kann mit bis zu drei Jahren Gefängnisstrafe oder Geldstrafe bestraft werden.

Aber auch der Hundehalter kann Schadensersatz for­dern, wenn der Täter ermit­telt und ver­ur­teilt wird. So könn­ten bei­spiels­weise Tierarztkosten, die im Zuge der Behandlung des Tieres nach Aufnahme des Giftköders ent­stan­den sind, zurück­ge­for­dert werden. 

Giftköder kön­nen jedoch auch für Menschen gefähr­lich sein, wenn z.B. Kinder damit in Berührung kom­men. Vor allem Hundehalter kön­nen ihr Tier schüt­zen, indem sie es vor­sichts­hal­ber immer ange­leint bzw. mit einem geeig­ne­ten Maulkorb ausführen.

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