Klimaplan – Vorschlag der SPD in Korschenbroich

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Der SPD-​Stadtverband Korschenbroich hat sich in sei­ner Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Handlungsprogramms 2020 – 2025 für Korschenbroich inten­siv mit dem Thema Klima befasst und ein ent­spre­chen­des Arbeitspapier mit dem Titel „Korschenbroicher Klimaplan“ entworfen. 

Die SPD in Korschenbroich wen­det sich damit gegen die rein sym­bo­li­sche Ausufung eines Klimanotstandes in Korschenbroich, son­dern setzt die geziel­ten Maßnahmen für unsere Stadt ent­ge­gen. Klimaschutz durch Reduktion von kli­ma­schäd­li­chen Emissionen ist eine der wich­tigs­ten Aufgaben der Gegenwart.

Aus die­sem Grund sind daher große Anstrengungen erfor­der­lich, um im Rahmen des Klimaschutzes die Treibhausgasemissionen und die damit ver­bun­de­nen Auswirkungen des Klimawandels im Stadtgebiet zu redu­zie­ren. „Diese Prozess will die SPD in Korschenbroich sozial gerecht gestal­ten.“ so der Vorsitzende des SPD-​Stadtverbandes Korschenbroich Udo Bartsch.

Basis die­ses „Korschenbroicher Klimaplans“ soll dabei, neben ande­ren Maßnahmen, eine Selbstverpflichtung zur Reduzierung der CO2Emissionen im Stadtgebiet sein. Dies soll nach Ansicht der SPD in Korschenbroich bei­spiel­haft durch fol­gende Maßnahmen erreicht werden:

  • Reduzierung des Stromverbrauchs der Straßenbeleuchtung durch eine Umstellung inner­halb der nächs­ten fünf Jahre. Umstellung aller Heizungsanlagen der Stadt Korschenbroich auf kli­ma­freund­li­che Variationen wie Erdwärme, Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke, wo immer dies mög­lich ist.
  • Aufbau von Photovoltaik-​Anlagen auf städ­ti­schen Gebäuden.
  • Energetische Sanierungen des städ­ti­schen Gebäudebestandes.
  • Ausbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
  • Klimaschutz als Schwerpunkt bei der Verpachtung von städ­ti­schen Ackerlandflächen, z.B. mit den Ansätzen der Ausweitung des öko­lo­gi­schen Landbaus und einer Reduktion von Stickstoffüberschüssen im Bereich der Düngung.

Ebenso muss die Stadtplanung als Steuerungsmittel für den öko­lo­gi­schen Wandel der Stadt inten­siv genutzt wer­den Dies gilt auch für eine Anpassung des „Korschenbroicher Baulandmanagements“ Das Baulandmanagement hat sich bewährt und muss fort­ge­schrie­ben wer­den. Der Kinderrabatt soll nach Ansicht der SPD zukünf­tig als Zuschuss für die Beschaffung einer rege­ne­ra­ti­ven Energiequelle für die Wärmeerzeugung genutzt werden.

Das Gewerbe in Korschenbroich will die SPD eben­falls mit Beratungs- und Fördermöglichkeiten unter­stüt­zen. Insbesondere als Unterstützung für die vie­len klei­nen und auch mitt­le­ren Unternehmen in der Stadt. Gerade auch im Bereich Verkehr soll durch ver­schie­dene Maßnahmen umge­steu­ert wer­den. Dazu gehört ein kon­ti­nu­ier­li­cher Ausbau des Radverkehrsnetzes und auch des ÖPNV-​Netzes in Korschenbroich, mit dem Ziel, einer Verringerung des Individualverkehrs, wo immer dies mög­lich ist, und auch die Schaffung eines Mobilitätsangebotes – etwa durch den Ausbau eines E‑Carsharings.

Weiter Vorschläge macht die SPD im Bereich der Vorgärten‑, Dach- und Fassadenbegrünung etwa über eine „Gründachstrategie“. Der Neubau von öffent­li­chen Gebäuden muss hier Vorbildcharakter haben.

Die Einzelheiten bezüg­lich des Klimaplanes des SPD-​Stadtverbandes Korschenbroich kön­nen dem bei­gefüg­ten „Korschenbroicher Klimaplan“ (pdf) ent­nom­men wer­den, wel­cher auch auf der Homepage des SPD-​Stadtverbandes Korschenbroich zur Verfügung steht.

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