Feuerwehr Grevenbroich blickt auf ein­satz­rei­ches Jahr zurück

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Mit 1041 Einsätze im Jahr 2019 wurde die Höchstmarke aus dem Jahr 2018 (1010 Einsätze) über­bo­ten. Damit geht der Trend der stei­gen­den Einsatzzahlen weiter. 

Vor allem die tech­ni­schen Hilfeleistungen ste­hen immer mehr im Fokus. Aber auch Brände sind wei­ter­hin zu ver­zeich­nen. 836 Stunden und 42 Minuten waren die Florianer der haupt­amt­li­chen Wache und der acht ehren­amt­li­chen Einheiten im Stadtgebiet im ver­gan­ge­nen Jahr im Einsatz.

So muss­ten 276 Feuer unter­schied­li­cher Art bekämpft wer­den. Davon zäh­len 96 zu der Kategorie Wohnungsbrand, 17 Fahrzeugbrände, 31 Flächenbrände, fünf Feuer in Betrieben und drei in öffent­li­chen Gebäuden. Dazu kamen 79 aus­ge­löste Brandmeldeanlagen und 48 Kleinbrände.

Im Bereich der tech­ni­schen Hilfeleistung wur­den 115 Personen aus Notlagen befreit. 212 mal wurde die Feuerwehr wegen Sturm oder Wassereinsätzen tätig. Dazu kamen 16 Verkehrsunfälle mit ein­ge­klemm­ten Personen und 163 Tierrettungen. 216 Ölspuren wur­den ent­fernt und 30 Gefahrstoffaustritte gestoppt. Weitere Einsätze wur­den im Rahmen der über­ört­li­chen Hilfe geleistet.

Zu den grö­ße­ren oder beson­de­ren Einsätzen zähl­ten fol­gende Alarmierungen:

Am 30. März 2019 wurde ein Feuer an einem Zug im Grevenbroicher Bahnhof gemel­det. Am 8. April kam es auf der Autobahn 46 zu einem schwe­ren Verkehrsunfall zwi­schen einem PKW und einem LKW. Der Fahrer des PKW wurde mas­siv ein­ge­klemmt. Er und ein sechs­jäh­ri­ges Kind wur­den durch die Feuerwehr geret­tet. Am 17. Mai beschäf­tigte ein Gasaustritt in Neukirchen die Feuerwehr über meh­rere Stunden. Einen der größ­ten Einsätze gab es am 7. Juni im Grevenbroicher Rathaus. Hier trat ein übel­rie­chen­der Stoff aus – 44 Personen wur­den behan­delt. Knapp einen Monat spä­ter wurde die Wehr bei einem Großbrand in Kapellen gefor­dert. Dort stand eine 30x60 Meter große Halle im Vollbrand. Im Sommer stan­den auf­grund der anhal­ten­den Hitze zahl­rei­che Flächenbrände an der Tagesordnung. Am 3. September wurde die Wehr bei einer auf­wen­di­gen Menschenrettung gefor­dert. Zusammen mit Kräften von fünf ande­ren Feuerwehren wurde eine Person nach einem medi­zi­ni­schen Notfall aus einer Wohnung geret­tet. Einen wei­te­ren tech­nisch anspruchs­vol­len Einsatz gab es am 3. Oktober. Im Bereich Wevelinghoven wurde ein Ölfilm von der Erft entfernt.

Die Silvesternacht ver­lief für die Kräfte der Feuerwehr Grevenbroich recht ruhig. Nach 0 Uhr wur­den drei Kleineinsätze abgearbeitet.

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