Kreisgebäude wer­den mit Photovoltaik-​Anlagen ausgestattet

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Neuss, Grevenbroich, Dormagen – Auf fünf Gebäuden des Rhein-​Kreis Neuss in Neuss, Grevenbroich und Dormagen sol­len Photovoltaik-​Anlagen errich­tet wer­den. Das hat der Kreistag jetzt beschlossen.

Begonnen wer­den soll in 2020 mit dem Bau von Photovoltaik-​Anlagen auf den Dächern der Michael-​Ende-​Schule in Neuss und des Kreis-​Gesundheitsamtes in Grevenbroich. Aufgrund des guten Zustands der Dächer sind hier nur geringe Vorarbeiten not­wen­dig, so dass eine schnelle Umsetzung mög­lich ist.

In den Jahren 2021 und 2022 sol­len dann das Berufskolleg für Technik und Informatik am Neusser Hammfelddamm und das Berufsbildungszentrum Grevenbroich fol­gen. Die Planung und Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Berufsbildungszentrums Dormagen kann erst nach 2022 umge­setzt wer­den, wenn die Sanierung der Fassade und des Daches abge­schlos­sen ist.

Auf die durch­schnitt­li­che Lebensdauer einer Photovoltaikanlage von 20 Jahren hoch­ge­rech­net, wer­den durch die Errichtung 3 400 Tonnen CO2 eingespart.

Die Kreisverwaltung hat im Vorfeld alle eige­nen Gebäude auf eine Eignung für die Errichtung einer Solar- und Photovoltaikanlage hin unter­sucht. Die Untersuchungen erga­ben, dass auf die­sen fünf Kreisgebäuden ein wirt­schaft­lich effi­zi­en­ter Betrieb mög­lich ist.

Als wirt­schaft­lichste Variante gegen­über der Pacht einer Anlage oder der Vermietung der Dachfläche hat sich nach den Berechnungen der Kreisverwaltung dabei der Kauf und die Nutzung der Photovoltaikanlage auf kreis­ei­ge­nen Gebäuden her­aus­ge­stellt. Aufgrund der kon­ti­nu­ier­lich sin­ken­den Einspeisevergütung soll dabei mög­lichst viel des erzeug­ten Öko-​Stroms selbst genutzt werden.

Finanziell haben sich die Investitionskosten von hoch­ge­rech­net ins­ge­samt 522 000 Euro etwa 10 Jahre nach der Errichtung der jewei­li­gen Anlage amor­ti­siert. Für die rest­li­che Nutzungszeit wird eine Gesamtkostenersparnis von 823 000 Euro prognostiziert.

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