Rommerskirchen: Doppelhaushalt – Einnahmen und Ausgaben lie­gen im Plan

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Zum ers­ten Mal hat die Gemeinde Rommerskirchen im Februar 2019 einen Doppelhaushalt – für die Jahre 2019 und 2020 ver­ab­schie­det und folgte damit dem Beispiel des Rhein-​Kreises Neuss, der Stadt Dormagen und ande­ren Kommunen. 

Der 475-​seitenstarke Haushalt wurde im Rat mit gro­ßer Mehrheit ver­ab­schie­det. Hinter dem nüch­ter­nen Zahlenwerk ver­ber­gen sich die Handlungsoptionen und – auf­träge des Rates an die Verwaltung.

So stan­den für 2019 9,8 Mio. € für Investitionen in die Zukunft zur Verfügung; für 2020 wer­den es noch ein­mal 5,1 Mio sein. Neue Kindergärten, Wohngebiete mit bezahl­ba­rem Wohnraum, Verbesserung der Infrastruktur – das sind nur einige Projekte, die die Lebensqualität aller Rommerskirchener ver­bes­sern wer­den. Weitere Großvorhaben sind die Projekte unter dem Oberbegriff „Regio Grün” und die Mobilstation, die den Bahnhof noch wei­ter auf­wer­ten wird.

Unter dem Strich wies der Plan für das Jahr 2019 Erträge (Einnahmen) in Höhe von 33.217.600 € und Aufwendungen (Ausgaben) von 33.040.800 € aus; für 2020 betru­gen die Erträge 33.670.900 € und die Aufwendungen 33.452.800 €.

Wie vor­ge­schrie­ben, berich­tete die Verwaltung in der letz­ten Ratssitzung über die mit­tel­fris­tige Ergebnis- und Finanzrechnung, die vom Rat zustim­mend zur Kenntnis genom­men wurde. Danach stellt sich das Zahlenwerk für 2020 wie folgt dar:

Erträge 33.593.400 € und Aufwendungen von 33.409.100 €. Aufgrund der erfolg­ten Fortschreibung ergibt sich ein Überschuss von 88.600 € und für die Folgejahre von 100.200 € (2021), 105.000 (2022) und 114.300 (2023).

Hermann Schnitzler, all­ge­mei­ner Vertreter des Bürgermeisters konnte fest­hal­ten: „Insgesamt füh­ren die dar­ge­stell­ten Veränderungen erfreu­li­cher­weise zu einer sta­bi­len Prognose für die Ergebnisplanung im Zeitraum 2021 bis 2023.”

Kommunalen Steuern – also die Grundsteuer A und B, die Gewerbesteuer sowie die Hundesteuer – blei­ben sta­bil. Gleiches gilt für die Abfall‑, Friedhofs- und Abwassergebühren. Auch der Stellenplan der Gemeinde fin­det das ein­stim­mige Votum des Rates.

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