LVR-​Beschluss zur Landschaftsumlage: Kreis ent­las­tet Kommunen um 2,5 Millionen Euro

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Als der Kreistag im März die­ses Jahres mit der Verabschiedung des aktu­el­len Doppelhaushaltes auch den Hebesatz der Kreisumlage für 2020 fest­ge­legt hat, hatte er zudem die Weitergabe mög­li­cher LVR-​Entlastungen an die Städte und die Gemeinde im Kreis beschlossen.

Dies kann nun umge­setzt wer­den. So kön­nen die kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen nach der heute von der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) beschlos­se­nen Senkung der Landschaftsumlage mit einer Entlastung ihrer Budgets rech­nen. Denn der Kreis wird seine Entlastung aus der nied­ri­ge­ren Landschaftsumlage wei­ter­lei­ten und die Kreisumlage ent­spre­chend, das heißt in Höhe von 0,34 Prozentpunkten, nicht erheben.

In der Summe sind das rund 2,5 Millionen Euro, die der Rhein-​Kreis Neuss in Solidarität zu sei­nen sie­ben Städten und zu der Gemeinde im Kreis wei­ter­gibt“, erläu­tert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Die Entscheidung des Kreistags über wei­tere rund 4,6 Millionen Euro stehe noch aus. Sie werde in der Kreistagssitzung im März nach der Einberechnung der Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes und der Kosten der Unterkunft erfolgen.

Die Summe aus der jetzt schon fest­ste­hen­den Umlage-​Absenkung des Kreises ver­teilt sich wie folgt auf die ein­zel­nen Kommunen
(gerun­det):

  • Stadt Neuss: 987 000 Euro,
  • Stadt Grevenbroich: 390 000 Euro,
  • Stadt Dormagen: 324 000 Euro,
  • Stadt Meerbusch: 310 000 Euro,
  • Stadt Kaarst: 225 000 Euro,
  • Stadt Korschenbroich: 150 000 Euro,
  • Stadt Jüchen: 102 000 Euro,
  • Gemeinde Rommerskirchen: 51 000 Euro.

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