15-​köpfige Delegation aus Dormagen besucht Duplek

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Rund 1.000 Kilometer tren­nen Duplek und Dormagen. Wie viele Gemeinsamkeiten die slo­we­ni­sche Gemeinde an der Drau und die fast zehn­mal so große Stadt am Rhein haben, das wurde bei einem Besuch der Freunde von Duplek jüngst wie­der deutlich. 

An dem Besuch nahm auch Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld teil, der vor etwas mehr als einem Jahr nicht dabei sein konnte, als sein slo­we­ni­scher Amtskollege Mitja Horvat sich ins Goldene Buch der Stadt Dormagen eintrug.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich jetzt beim Gegenbesuch in Duplek dabei war, diese schöne Stadt drei Tage lang sehr inten­siv erle­ben und mich mit Mitja Horvat, den ich sehr schätze, aus­tau­schen konnte“, sagt Lierenfeld. Die Städtefreundschaft mit Duplek gibt es seit 34 Jahren. „Besuche wie die­ser die­nen dazu, dass sie leben­dig bleibt.“

Gemeinsam mit den slo­we­ni­schen Gastgebern hatte der Verein der Freunde von Duplek um den Vorsitzenden Wilhelm Brömmelsiek ein viel­fäl­ti­ges und abwechs­lungs­rei­ches Programm für die 15-​köpfige Dormagener Delegation geplant. „Wir hat­ten ein Ehepaar dabei, dass Duplek erst­mals besucht hat“, erzählt Brömmelsiek. „Die bei­den waren begeis­tert von den herz­li­chen Menschen und der wun­der­schö­nen Landschaft. Wo auch immer wir hin­ge­kom­men sind, man begeg­nete uns mit unglaub­li­cher Aufmerksamkeit und Gastfreundschaft. Einfach toll!“

Neben einem Empfang bei Bürgermeister Horvat, bei dem auch ein slo­we­ni­sches TV-​Team vor Ort war, stan­den auch poli­ti­sche Themen auf der „Tagesordnung“: „Das Wichtige an unse­rem Austausch ist ja, dass wir nicht nur Kaffeekränzchen haben, son­dern über aktu­elle poli­ti­sche Dinge spre­chen“, erklärt Brömmelsiek.

Der Brexit und die Zukunft Europas waren zum Beispiel wich­tige Themen“, so der Vereinsvorsitzende wei­ter. Jedes Jahr besu­chen sich die Mitglieder der Dormagener und Dupleker Freundschaftsvereine gegen­sei­tig, abwech­selnd in Dormagen und in der slo­we­ni­schen Gemeinde.

Dort unter­nah­men die Gäste aus Deutschland unter ande­rem eine Bootsfahrt auf der Drau, besich­tig­ten das Ökomuseum Hopfenbau und nah­men an einem Festessen beim Verein Melisa in Zgornja Korena teil. Zudem ent­deck­ten Horvat und Lierenfeld eine neue Gemeinsamkeit: „In Duplek und Dormagen gibt es Wakeboard-​Anlagen. Auch das könnte in Zukunft ein Anknüpfungspunkt für gemein­same Aktivitäten sein“, erklärt Bürgermeister Lierenfeld.

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