Meerbusch: Betrüger erfolg­reich – Falscher Polizeibeamter sucht Seniorin auf

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Osterath (ots) Am Donnerstag (12.12.) erbeu­te­ten Unbekannte an der Werkstraße in Osterath mit dem Trick des „fal­schen Polizeibeamten” eine hohe Summe Bargeld.

Eine knapp 80-​Jährige erhielt gegen 13:00 Uhr den Anruf eines ver­meint­li­chen Ermittlers der Polizei. Er erzählte ihr, dass gegen Bankmitarbeiter ermit­telt werde und man ihr Geld auf Echtheit über­prü­fen müsse. Er bewegte die an sich miss­traui­sche Seniorin durch mas­sive Überzeugungsarbeit dazu, einen hohen Betrag bei der Bank abzuheben.

Danach erhielt die Meerbuscherin gegen 14:45 Uhr Besuch von einem wei­te­ren angeb­li­chen Polizeibeamten, der das Geld in Augenschein neh­men wollte. Einer Mitnahme des Betrages stimmte sie nicht zu, wurde aber immer wie­der durch den Anrufer abge­lenkt, sodass der „Polizist” sich unter einem Vorwand mit einem fünf­stel­li­gen Betrag als Beute aus der Wohnung ent­fer­nen konnte.

Als ihre Rückfragen am Telefon von dem Betrüger abge­wehrt wur­den, kon­tak­tierte die Seniorin eine Bekannte, die ihr riet, die 110 zu wäh­len, da es sich sicher­lich nicht um die echte Polizei, son­dern Betrüger gehan­delt habe.

Am glei­chen Tag ereig­ne­ten sich in Meerbusch-​Bösinghoven wei­tere Versuche mit die­ser Masche, die jedoch scheiterten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men und sucht nun Zeugen. Der Mann, der das Geld mit­nahm, wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 30 Jahre alt, deut­lich grö­ßer als 180 Zentimeter, kräf­tige Statur, kur­zes, schwar­zes Haar.
  • Die Kleidung wurde als dun­kel und sport­lich beschrie­ben; er trug ver­mut­lich eine Jeans.
  • Die Körperhaltung soll nicht ganz gerade gewe­sen sein.

Wem ist zur Tatzeit in der Werkstraße etwas Verdächtiges auf­ge­fal­len, etwa der beschrie­bene Mann oder auch ein ver­däch­ti­ges Fahrzeug? Mögliche Zeugen wer­den gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 bei der Polizei zu melden.

(76 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)