Dormagen: Etwa 100 Hackenbroicher besuch­ten Stadtteilgespräch

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Dormagen – Rund 100 Hackenbroicher sind zum Stadtteilgespräch mit Bürgermeister Erik Lierenfeld am Dienstagabend gekommen.

Vor Ort konn­ten sie mit dem Verwaltungschef über ihre Anliegen spre­chen, dabei wur­den vor allem Themen wie Sicherheit und Ordnung, Müll, Bauplanungen und der Nahverkehr stark nach­ge­fragt. „Die rege Diskussion zeigt das Engagement der Hackenbroicher für ihren Stadtteil“, sagte Lierenfeld. „Die Verwaltung hat wie­der ein paar neue Ideen und Anregungen mitgenommen.“

So nann­ten etwa meh­rere Bürger Stellen, an denen regel­mä­ßig Müll, Dreck und Glas hin­ter­las­sen wer­den. Einige Hackenbroicherinnen und Hackenbroichern baten um mehr Kontrollen durch die Polizei und das Ordnungsamt. Thomas Rütten, Teamleiter beim Ordnungsamt, betonte, dass es die­ses Jahr abends und Wochenenden bereits 80 Kontrollen des Ordnungsamtes in Hackenbroich gege­ben hat, ins­ge­samt war der Ordnungsdienst dort 521 Mal im Einsatz.

Das Problem ist, dass wir nur dann ein­grei­fen kön­nen, wenn die Beteiligten etwas Verbotenes tun“, sagte Rütten. Dies bestä­tigte auch der Hackenbroicher Bezirksbeamte Stefan Bily. „Hackenbroich wird regel­mä­ßig von der Polizei kon­trol­liert. An der Grundschule ist jedoch kein Kriminalitätsschwerpunkt fest­zu­stel­len.“ Bürgermeister Lierenfeld ergänzte zudem, dass der Wunsch der Bürger nach noch mehr Präsenz gerade in den Abendstunden nur mit zusätz­li­chem Personal mög­lich sei.

Neu beim Stadtteilgespäch war die rund 30-​minütige Filmvortrag der Hackenbroicher Heimatfreunde. Zu Beginn kom­men­tierte Otto Ohligschläger von den Hackenbroicher Heimatfreunden zwei Filme von 1962 und 1984, die die Begrüßung des neuen Pastors und das tra­di­tio­nelle Aufstellen des neuen Wetterhahns auf der Kirchturmspitze von St. Katharina zeig­ten. Lierenfeld fand das einen gelun­ge­nen Einstieg in den Abend. „Wir wer­den zukünf­tig immer his­to­ri­sche Filme vor den Stadtteilgesprächen zei­gen“, sagte er.

Um Historisches ging es auch bei der 1953 abge­ris­se­nen Burg Hackenbroich. Stefan Buchartz vom Schützenzug „Burg-​Junge“ infor­mierte über die vie­len Initiativen und Projekte, um die ehe­ma­lige Burg wie­der sicht­bar zu machen. Bisher sind eine Infotafel geplant, es gibt ein 3D-​Modell und Brotdosen sowie eine Malaktion mit der Kita St. Katharina. „Wir wol­len auch einen Thementag mit Zeitzeugen der Burg ver­an­stal­ten“, sagte Buchhartz.

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