Rhein-​Kreis Neuss: Führungsstab der Einsatzleitung übte die Bewältigung einer Großschadenslage

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Wälder und Felder nach einer lan­gen Trockenperiode in Flammen – das war jetzt das Szenario einer drei­tä­gi­gen Übung am Institut der Feuerwehren des Landes Nordrhein-​Westfalen in Münster. 

Teilgenommen haben daran Angehörige der Feuerwehren aus dem Rhein-​Kreis Neuss, des Technischen Hilfswerks und der Polizei sowie wei­tere Fachberater aus dem Führungsstab des Kreises. Die Übung wurde von Dozenten des Instituts inten­siv beglei­tet und bewertet.

Bei Großeinsatzlagen und Katastrophen lei­tet und koor­di­niert der Kreis die Abwehrmaßnahmen und rich­tet einen Krisenstab und eine Einsatzleitung ein“, erklärt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Die Einsatzleitung ver­an­lasse alle Maßnahmen zur Abwehr der Gefahren und zur Begrenzung der Schäden. „Und hier ist eine lau­fende Aus- und Fortbildung wich­tig. Wir haben in Münster die Gelegenheit genutzt, unsere Einsatzkräfte unter Federführung des Instituts der Feuerwehren auf sol­che Fälle vor­zu­be­rei­ten“, betont Petrauschke.

Textpassagen aus einer fik­ti­ven Pressemitteilung der Einsatzleitung mach­ten deut­lich, worum es ging: „Der mas­sive Einsatz star­ker Kräfte der Feuerwehren aus dem Kreisgebiet bei den gest­ri­gen Wald- und Vegetationsbränden in Jüchen, Grevenbroich und Dormagen war erfolg­reich“, hieß es darin. Bei solch einer Großeinsatzlage han­delt es sich um ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit zahl­rei­cher Menschen und Tiere oder erheb­li­che Sachwerte gefähr­det sind und für das auf­grund des erheb­li­chen Koordinierungsbedarfs eine Unterstützung der Einsatzkräfte erfor­der­lich ist, die von einer kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommune allein nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den kann.

Im Rahmen der Übung in Münster wur­den Szenarien durch­ge­spielt, die im Rhein-​Kreis Neuss „spie­len“. Die Grundlage bil­de­ten die Kräfte, die dort auch tat­säch­lich zur Verfügung ste­hen. Somit wurde nicht nur die eigent­li­che Arbeit in einem Stab geübt, son­dern auch der rich­tige Einsatz die vor­han­de­nen Kräfte.

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