Grevenbroich: Mordkommission ermit­telt nach ver­such­tem Tötungsdelikt – Untersuchungshaft angeordnet

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Allrath (ots) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (3./4.12.) kam es in Grevenbroich zu einem ver­such­ten Tötungsdelikt. Ein 44-​Jähriger erlitt schwere Verletzungen. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Am spä­ten Dienstagabend, gegen 23:10 Uhr, wurde der Polizei zunächst eine Ruhestörung in Allrath gemel­det. Mehrere Personen wür­den sich laut­hals auf der Straße strei­ten. In einem wei­te­ren Anruf wurde kurz dar­auf eine Schlägerei gemel­det. Die Polizei war mit meh­re­ren Streifenwagen vor Ort und traf auf dem Gehweg der Neurather Straße auf einen schwer­ver­letz­ten Mann.

Polizeibeamte küm­mer­ten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die medi­zi­ni­sche Erstversorgung des Verletzten, der Stichwunden auf­wies. In unmit­tel­ba­rer Nähe befan­den sich zunächst keine Personen. Der 44-​Jährige wurde zur wei­te­ren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der Sachverhaltsklärung und Fahndung nah­men Polizisten einen Verdächtigen im Alter von 34 Jahren vor­läu­fig fest. Nach ers­ten Einschätzungen war es in einer Wohnung an der Neurather Straße zu einem Streit und in der wei­te­ren Folge zu einer kör­per­li­chen Auseinandersetzung zwi­schen den bei­den Männern gekom­men. Es besteht der Verdacht eines ver­such­ten Tötungsdeliktes.

Noch in der Nacht wurde unter Leitung der Polizei Düsseldorf eine Mordkommission eingerichtet.

Nach der­zei­ti­gen Informationen stan­den die Beteiligten unter Alkoholeinfluss. Blutproben wur­den durch einen Bereitschaftsarzt ent­nom­men. Die Polizei stellte ein Messer sicher, bei dem es sich um das Tatwerkzeug han­delt. Die Beteiligten sind Bulgaren und woh­nen zusam­men. Vernehmungen erfolg­ten über­wie­gend mit Dolmetscher. Nach den bis­her geführ­ten Ermittlungen rich­tet sich ein Tatverdacht gegen den 34-Jährigen.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat am Donnerstag (5.12.) beim Amtsgericht in Mönchengladbach den Erlass eines Untersuchungshaftbefehles wegen Verdachts des ver­such­ten Mordes bean­tragt. Ein Richter ord­nete Untersuchungshaft an.

Nach der­zei­ti­gem Informationsstand besteht beim Verletzten keine Lebensgefahr. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung lie­gen bis­lang keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dau­ern an.

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